In 5 Schritten zu den richtigen Farben für die Basisgarderobe

Die richtigen Farben für die Basisgarderobe: Mit zwei bis drei Basisfarben und ein bis drei Akzentfarben, die zu Ihrem Farbtyp passen, bauen Sie Ihre perfekte Basisgarderobe strategisch auf.

Die richtigen Farben für die Basisgarderobe: Mit zwei bis drei Basisfarben und ein bis drei Akzentfarben, die zu Ihrem Farbtyp passen, bauen Sie Ihre perfekte Basisgarderobe strategisch auf.

Im heutigen Beitrag  geht es darum, die richtigen Farben für die Basisgarderobe zu finden. Bei mir sieht das so aus: Wenn ich meinen Schrank aufmache, sehe ich Rot. Und Lila. Und ein paar Schattierungen in all den wunderbaren kühleren Beerentönen, die dazwischen liegen. Das Ganze wird umrahmt von ganz viel Schwarz und Weiß sowie vereinzelten Farbinseln in Dunkelblau. Die farbliche Zusammensetzung meiner Garderobe ist das Ergebnis jahrelanger Testphasen, einiger Fehlkäufe, einer professionellen Farbberatung und mehrerer Kleiderschrank-Inventuren. Meinem kritischen Blick, aber auch meinem tagesaktuellen Gefühlszustand haben immer wieder die gleichen Farben auf meiner persönlichen Farbskala standgehalten. Ich habe für mich herausgefunden, dass genau diese Farben für die Basisgarderobe richtig sind, um meinen perfekten Kleiderschrank aufzubauen und mich wohl zu fühlen. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Sie sich Ihre perfekte Basisgarderobe aufbauen wollen, ist die grundsätzliche Entscheidung für bestimmte Farbwelten einer der ersten wichtigen Schritte. Das Prinzip dahinter ist einfach: Die richtigen Farben für die Basisgarderobe bestehen aus einer passenden Mischung von Basisfarben und Akzentfarben.

Der allerwichtigste Tipp für die richtigen Farben für die Basisgarderobe

Eine funktionierende Basisgarderobe braucht zwei bis drei neutrale Basisfarben sowie ein bis drei Akzentfarben.

Diese sollten Ihren Farbtyp optimal unterstützen, zu Ihrem Stil passen und für die Anlässe in Ihrem Leben geeignet sein. Stimmt die Auswahl der Basis- und Akzentfarben, können Sie aus Ihren Kleidungsstücken und Accessoires so viele Kombinationen basteln, dass Ihr Look nie langweilig wird. Im Gegenteil: Sie können damit sogar Ihren ganz persönlichen „Signature-Look“ entwickeln – einen Look, der Sie modisch identifizierbar und einzigartig macht, wie Ihre Unterschrift.

Was Sie dazu brauchen? Ganz einfach: Sie müssen einen guten Überblick haben, welche Farben Ihnen überhaupt stehen. Und Sie müssen wissen, welche weiteren Farben dazu bestens passen. Dazu finden Sie hier, bei der Modeflüsterin, vielfältige Ideen und Wissenswertes über die Farbpersönlichkeit unterschiedlicher Farbwelten, wie beispielsweise im Beitrag über die Farbe Grau.

Mit diesem Wissen führen Sie die folgenden 5 Schritte direkt zu Ihren persönlichen Farb-Lieblingen…

1. Machen Sie eine professionelle Farbberatung

Ich empfehle an dieser Stelle immer, sich eine professionelle Farbberatung zu gönnen. Auch wenn Sie bestimmte Lieblingsfarbe haben, ist es wichtig, dass Sie genau die für Sie vorteilhaften Farbtöne kennen. Diese Investition ist unbezahlbar!

Natürlich können Sie auch ein bisschen hier, auf dem Blog, weiter schnuppern. Hier finden Sie Einges Wissenswertes über Farben und wie Sie diese passend zusammenstellen. Eine persönliche Farbberatung kann ein Blog jedoch nie ersetzen – wie auch keine andere schriftliche Ausarbeitung, ob Buch, Magazinbeitrag oder ähnliches.

Helle und dunkle Basisfarben, wie Schwarz, Weiß, Dunkelblau, Braun, Camel oder Nude, sind das Fundament jeder perfekten Garderobe.

Helle und dunkle Basisfarben, wie Schwarz, Weiß, Dunkelblau, Braun, Camel oder Nude, sind das Fundament jeder perfekten Garderobe.

2. Suchen Sie sich Ihre Basisfarben aus

Betrachten Sie Basisfarben als Ihre neutrale Leinwand, auf die Sie später Ihre aufmerksamkeitsstarken Akzente setzen. Als Basisfarben eignen sich grundsätzlich alle so genannten neutralen Farben. Diese können mit nahezu allen anderen Farben harmonisch kombiniert werden. Dazu gehören: 

  • Schwarz, 
  • Weiß, 
  • alle Grau-, Greige- oder Taupe-Töne, 
  • alle dunklen Blautöne, 
  • alle Braun- und Beige-Töne sowie 
  • alle gebrochenen Weiß-Töne, wie Nude, Naturweiß, Ecru, Wollweiß oder Elfenbein.

Für einige Farbtypen zählt auch Khaki, ein gedecktes Olivgrün, dazu. Wählen Sie sich aus den für Sie optimalen Farbtönen jeweils mindestens eine helle und eine dunkle Basisfarbe aus. Bei Leder zählen Schwarz, Braun und helle Nude-Töne zu den neutralen Farben. Bei Schmuck gelten Gold, Silber, Rotgold, Weißgold, Platin, Perlen, Diamanten und Strass in Weiß als neutral. Bei Make-up sind alle Braun-, Beige-, Grau- und Rosenholztöne neutrale Farben. Wichtig: Wählen Sie nur Basisfarben aus, die hundertprozentig zu Ihrem Farbtyp passen!

3. Legen Sie fest, welche Akzentfarben Sie zu Ihren zeitlosen Lieblings-Farben küren

Jetzt müssen Sie sich entscheiden: Wählen Sie aus der gesamten Farbskala Ihres Farbtyps ein bis drei Farbtöne aus, die Sie – neben Ihren Basisfarben – für Kleidung und Accessoires regelmäßig und über Jahre hinweg einsetzen wollen. Diese Farbtöne können hell oder dunkel, klar oder gedämpft, pastellig oder kräftig sein. Bedenken Sie dabei, zu welchen Anlässen und zu welchen Jahreszeiten Sie diese einsetzen wollen. Berufliche Situationen könnten nach dunkleren, gedämpften Farbtönen verlangen, Freizeit-Aktivitäten lassen auch kräftige Farben zum Einsatz kommen. Achten Sie auf Ihren persönlichen Stil: Sind Sie beispielsweise ein romantisch-weiblicher Typ, der nicht ohne Pastellfarben leben kann? Spüren Sie die Farben auf, die Ihre Persönlichkeit vervollkommnen!

Mein Tipp:

Wenn Sie sehr originelle, seltene Farben als Ihre Lieblings-Akzente gewählt haben, werden Sie phasenweise größere Durststrecken überstehen müssen, bis „Ihre“ Farben wieder in den Läden angeboten werden. Um dies weitestgehend zu vermeiden, können Sie Farbwelten auswählen, die zyklisch immer wieder zurückkommen und bereits Farb-Klassiker sind. Dazu gehören auch meine Lieblingsfarben, Rot und Lila, die Meeresfarben von Blau bis Türkis, alle klassischen Pastelltöne, Juwelenfarben und immer wieder das Thema „Erdfarben“, „Orient“ oder „Gewürze“.

Farb-Spiele: Mit nur drei Basis- und drei Akzentfarben sind über 40 verschiedene Farb-Kombinationen möglich.

Farb-Spiele: Mit nur drei Basis- und drei Akzentfarben sind über 40 verschiedene Farb-Kombinationen möglich.

Sie brauchen noch etwas Hilfe? Im Wellness-Magazin finden Sie einen guten Beitrag darüber, welche Wirkung die unterschiedlichen Farbtöne haben. 

4. Prüfen Sie, ob alle gewählten Basis- und Akzentfarben auch zueinander passen

Besonders vorteilhaft ist es, wenn alle neutralen Basisfarben und alle Akzentfarben auch untereinander harmonieren und damit wild durcheinander kombinierbar sind. Dann gibt es sicherlich auch gemusterte Stoffe in Ihren Lieblings-Farben. Egal welches Kleidungsstück Sie als erstes aus dem Schrank nehmen, Sie können immer mit allen anderen Farben in Ihrem Schrank ein harmonisches, ansprechendes Outfit zusammenstellen. Sogar Looks aus zwei Akzentfarben im so genannten Colour Blocking sind dann möglich.

Und noch ein Tipp:

Kaufen Sie sich eine Farbskala im Baumarkt oder benutzen Sie die Farbkarten, die Sie bei der Farbberatung erhalten haben und spielen Sie damit herum. Bereits mit zwei Basisfarben und nur einer Akzentfarbe sind unglaublich viele Kombinationen möglich! Will sich eine Akzentfarbe so gar nicht in den harmonischen Reigen einordnen – weg damit!

5. Brechen Sie ab und zu Ihre eigenen Regeln – aber bewusst!

Natürlich müssen Sie sich nicht sklavisch an Ihre einmal festgelegten Akzentfarben halten. Insbesondere wenn eine Trendfarbe Sie besonders anspricht, zu Ihrem Stiltyp passt und sich mit nur wenigen, preiswerten Einzelteilen in dieser Farbe Ihre Basisgarderobe zeitgemäß auffrischen lässt, können Sie zugreifen. Dann ist dies aber ein geplanter, saisonal begrenzter Ausflug in andere Gefilde. Und die „neue“ Farbe ist oft schneller wieder „out“, als man denkt…

Einen weiteren, großen Vorteil einer Basisgarderobe, die auf einer bestimmten Farb-Skala aufgebaut ist, werden Sie bald zu schätzen wissen: Wenn Ihre Farben wirklich perfekt zu Ihnen passen, sehen Sie immer gut aus – unabhängig von den Farbtrends, die gerade angesagt sind!

So, und jetzt sind Sie dran: Wie sieht Ihr Kleiderschrank jetzt aus? Ist er bunt oder zeichnen sich bereits erste Farb-Vorlieben ab? In welchen Farben wollen Sie zukünftig Ihre Basisgarderobe gestalten? Welche Farbkombinationen machen Sie einzigartig? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen!

Alle Kommentare zu diesem Beitrag lesen Sie im Modeflüsterin-Club!

Auch finden Sie im Modeflüsterin-Club Ihre persönliche Farben-Landkarte zum Ausfüllen. Diese hilft Ihnen dabei, Ihre Farb-Lieblinge vorteilhaft auf Ihre Körperzonen zu verteilen. Sodass die Farben ihre positive Wirkung für Ihre Figur entfalten können. Diese und weitere Checklisten finden Sie im Service-Modul des Modeflüsterin-Clubs.

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