Die richtige Kleidung fürs Vorstellungsgespräch: Ihre SIEG-Formel

Die richtige Kleidung fürs Vorstellungsgespräch - SIEG-Formel

Ja, das ist die Wahrheit: Es gibt tatsächlich Frauen, die in pinkfarbenen Leggings zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Wenn Sie jetzt entsetzt sind, dann haben Sie noch nicht die ganze Geschichte gehört… Sie ahnen es schon: Heute geht es um die richtige Kleidung fürs Vorstellungsgespräch. Und für Gerichtstermine. Und für eine Reihe weiterer offizieller Anlässe, bei denen der erste Eindruck zählt.

Eigentlich gelten die Stilregeln für Vorstellungsgespräche, die ich Ihnen heute präsentiere, für alle Frauen – egal wie alt Sie sind. Aber noch wichtiger sind sie, wenn Sie nicht mehr ganz so jung, fit und dynamisch wirken wie Ihr 20 Jahre jüngeres Ich. Denn Sie wollen im Vorstellungsgespräch unbedingt einen kompetenten, ordentlichen und belastungsfähigen Eindruck hinterlassen, nicht wahr?

Dass das nicht nur ein Thema für junge Aufsteigerinnen ist, zeigen mir die vielen Zuschriften, die ich zu diesem Thema erhalte. Gerade ab 40 oder 50 Jahren erfinden sich viele Frauen noch einmal völlig neu. Inklusive einer beruflichen Neuorientierung. Die Kinder sind aus dem Haus oder brauchen weit weniger Betreuung. Der alte Job fühlt sich nicht mehr richtig an. Oder weniger erfreulich: Das Leben muss nach einer Trennung völlig neu gedacht werden.

Es gibt viele Gründe, warum Frauen ab 40 noch einmal einen beruflichen Neuanfang suchen. Wenn Sie zu diesen Frauen gehören – aber auch wenn Sie ähnlich formelle Anlässe in Ihrem Leben haben -, möchte ich Sie gerne unterstützen. Daher habe ich die SIEG-Formel für Sie entwickelt.

Aber erst einmal zurück zum Anfang: Nach rund 25 Jahren Berufstätigkeit und weit über 50 Bewerbungsgesprächen im Bereich Public Relations hat mich so manche menschliche und modische Begegnung sprachlos zurückgelassen. Dabei musste ich viel zu oft miterleben, wie kompetente Bewerberinnen ihre Chancen verspielten, weil ihr Erscheinungsbild eine Anstellung quasi verhinderte.

Denn ob wir es wollen oder nicht: Im Vorstellungsgespräch ist der erste, rein optische Eindruck vom Bewerber oft der wichtigste.

richtei Kleidung fürs Vorstellungsgespräch - Zitat
In den ersten Sekunden des Kennenlernens machen sich Ihre zukünftigen Arbeitgeber bereits ein Bild von Ihrem Charakter. Dabei ist „Bild“ durchaus wortwörtlich gemeint. Bereits die ersten Blicke und Bewegungen entscheiden, mit wie viel Wohlwollen oder Vorurteilen man Ihnen begegnet.

Wollen Sie wirklich während des gesamten Gespräches gegen den ersten Zweifel Ihres Gegenübers ankämpfen oder doch lieber eine positive Erwartungshaltung nutzen, um mit Ihren Fähigkeiten zu glänzen? Um diesen positiven, optischen Erstkontakt herzustellen, gibt es ein paar sehr einfache Regeln, die Bewerberinnen beachten sollten.

Meine persönliche Erfolgsformel für den stilvollen Auftritt beim Vorstellungsgespräch lässt sich in vier Worten zusammenfassen: Strukturiert, individuell, elegant, gepflegt. Kurz: die SIEG-Formel.

Modedesignerin Tatjana Zelle wird zukünftig den Modeflüsterin-Club mit ihren Illustrationen bereichern.

Darf ich vorstellen?
Die Modeflüsterin hat Unterstützung bekommen!

Dieser Beitrag enthält Mode-Illustrationen von Tatjana Zelle. Tatjana ist Modedesignerin und war schon für viele namhafte Bekleidungsmarken im Einsatz – davon über 10 Jahre in Italien. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in München. Während ihre Kinder noch jünger sind, arbeitet sie bevorzugt Teilzeit oder von zu Hause aus – unter anderem jetzt auch für den Modeflüsterin-Club.

Und das freut mich sehr!

Willkommen im Club, Tatjana!

PS: Natürlich werde ich auch weiterhin für Sie illustrieren. Jedoch wird mich Tatjana immer dann unterstützen, wenn ich ganz spezifische Motive benötige, um Ihnen die Mode-Tipps noch besser zu erklären.

Aber nun zurück zur SIEG-Formel…

Struktur bringt Ordnung und Klarheit in Ihr Auftreten.

Wenn unsere Mütter oder Großmütter uns ermahnten, „Zieh Dich ordentlich an, Kind!“, dann hatte das einen Grund. Denn Ordnung bedeutet, die Dinge zu strukturieren, für Klarheit zu sorgen und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das ist übrigens eine Fähigkeit, die von Arbeitgebern sehr geschätzt wird!

Struktur in der Kleidung

Also zeigen Sie Ihrem zukünftigen Chef mit einem überlegten Outfit, dass Sie wissen, worauf es ankommt. Modisch gesehen bedeutet das, seinen Körper in wenige, klar voneinander getrennte, wohlgeformte Zonen zu unterteilen und auf jegliches Schi-Schi zu verzichten.

Erfolgreiche Männer wenden diese Taktik seit Jahrzehnten an und wissen, dass sie nichts überzeugender wirken lässt, als ein gut geschnittener Anzug. Selbst die unsportlichsten Männer mit Bauch und hängenden Schultern werden in einem guten Anzug zum erfolgreichen Adonis.

Das können Frauen auch! Vermeiden Sie einfach alles, was schlabbert, knautscht, raschelt, klimpert, weht, rutscht, stark schwingt oder keine klaren Konturen hat – auch bei Accessoires oder Schmuck.

  • Greifen Sie stattdessen zu Stoffen und Schnitten, die Ihrer Figur Halt geben und eine perfekte Silhouette formen.
  • Gut gearbeitete Schultern verhelfen Ihnen zu einer aufrechten Haltung und Selbstsicherheit.
  • Ein taillierte Blazer oder Kleid macht Sie weiblich, ohne dabei zu viel Haut zu zeigen.
  • Gerade oder leicht ausgestellte Röcke oder Hosen, die bis zu den Knien bzw. bis zum Boden reichen und Schuhe mit breiterem Absatz verleihen Ihnen einen festen Gang und Standfestigkeit.

So zeigen Sie, dass Sie so schnell Nichts umhaut. Nackte Beine, die kapriziös ins Konferenzzimmer stöckeln, sind zwar für einige Herren eine nette Abwechslung, aber leider auch die rote Karte für das Team-Spielfeld.

Farben als Akzente und Strukturgeber

Zudem können Sie Farben als Strukturgeber einsetzen. Stellen Sie sich einfach die Frage: Mit welchem Körperteil möchte ich heute glänzen? Setzen Sie dort die hellsten oder farblich auffälligsten Akzente und bleiben Sie in anderen Bereichen bei dunklen oder neutralen Farben – auch bei den Fingernägeln.

Unter uns gesagt: Der Kopf-Bereich wäre bei dieser Gelegenheit die geeignete Stelle, die es mit Highlights einzurahmen gilt…Nicht umsonst heißen Personalberater auf Neudeutsch „Head Hunter“.

Struktur auf dem Kopf zeigt Struktur im Kopf!

Apropos Kopf: Struktur hört bei der Kleidung nicht auf. Auch die Haare wollen geordnet sein. Ein klar definierter Haarschnitt oder eine schlichte Frisur, die die Haare sicher davon abhält, ins Gesicht zu fallen, sind angebracht.

Wilde oder toupierte Frisuren, ungekämmt wirkende, zottelige, schlecht gestufte oder herausgewachsene, das halbe Gesicht verdeckende Haarschnitte sind ein No-Go!

Ein Hosenanzug mit Bluse ist immer ein klassisches Outfit für ein Vorstellungsgespräch. Wenn der Hosenanzug einen angesagten Schnitt hat - beispielsweise eine leicht ausgestellte 7/8-Hose - und dazu noch eine angesagte Farbe, wirken Sie darin alles andere als langweilig. Aber dennoch korrekt.

Ein Hosenanzug mit Bluse ist immer ein klassisches Outfit für ein Vorstellungsgespräch. Wenn der Hosenanzug einen angesagten Schnitt hat – beispielsweise eine leicht ausgestellte 7/8-Hose – und dazu noch eine angesagte Farbe, wirken Sie darin alles andere als langweilig. Aber dennoch korrekt. (Illustration: Tatjana Zelle)

Individuelle Akzente zeigen, wer Sie sind.

Wenn Sie jetzt denken, „Das ist ja langweilig!“, dann irren Sie gewaltig. Denn in einem Vorstellungsgespräch werden mehr klitzekleine Details gesehen, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Sie werden von den Haaren bis zu den Zehenspitzen – die man hoffentlich nicht sieht! – beurteilt.

Welche Akzente wollen Sie für sich sprechen lassen?

Setzen Sie also ganz bewusst einen oder zwei modische Akzente, die Ihrem Gesprächspartner vermitteln, dass Ihre Persönlichkeit weitere interessante Facetten aufzuweisen hat, die es zu erkunden gilt.

Überlegen Sie dabei sehr gründlich, was genau Sie über sich aussagen möchten.

  • Eine übergroße, sportliche und hochwertige Armbanduhr in etwa zeigt Ihre Leistungsbereitschaft, etwas Dominanz und Aufstiegsorientierung.
  • Ein buntes Seidentuch, das Sie im Ausschnitt Ihres Blazers drapieren, zeigt Fröhlichkeit, vielleicht sogar Frechheit und gleichzeitig Sinn für Qualität.
  • Die besonders filigrane, ausgefallene Brosche an Ihrem Revers weist auf Sensibilität und Gespür für Design.
  • Eine originelle Aktentasche lässt Ihre exzentrische, extrovertierte Seite vorsichtig durchscheinen.
  • Aber auch ein asymmetrisch geschnittener Blazer, ein Hemdkragen mit einer ungewöhnlichen Stickerei oder Applikation oder ein Schuh mit etwas ungewöhnlich geformter Kappe können solche Akzente setzen.

Wichtig dabei: Entscheiden Sie sich für ein oder zwei Akzente und belassen Sie alles andere bei schlichten Basics!

Vermeiden Sie kindlich-mädchenhafte Akzente!

Und vielleicht noch erwähnenswert: Lassen Sie dabei Ihre kindlich-mädchenhafte Seite zu Hause!

Das bedeutet: Haarspangen oder –reife, Schleifchen oder Rüschen, Bubikragen und die Farben Pink oder Babyrosa gehören nicht ins Vorstellungsgespräch.

Dieses Outfit ist schlicht, strukturiert und elegant - und hat dezente stilistische Akzente. Die Brosche am Revers, der Rock in A-Linienform und der Blazer mit angesetztem Schößchen machen das Ensemble sehr feminin, ohne dabei zu mädchenhaft-romantisch zu sein. Die Farbe Bordeaux ist eine ansprechende Akzentfarbe, die ganz und gar nicht aufdringlich wirkt.

Dieses Outfit ist schlicht, strukturiert und elegant – und hat dezente stilistische Akzente. Die Brosche am Revers, der Rock in A-Linienform und der Blazer mit angesetztem Schößchen machen das Ensemble sehr feminin, ohne dabei zu mädchenhaft-romantisch zu sein. Die Farbe Bordeaux ist eine ansprechende Akzentfarbe, die ganz und gar nicht aufdringlich wirkt. (Illustration: Tatjana Zelle)

Eleganz verschafft Ihnen den Respekt Ihrer Umgebung.

Was wollen Sie im Vorstellungsgespräch erreichen? Wollen Sie „nur“ einen Job? Wahrscheinlich nur vordergründig. In Wirklichkeit wollen Sie – wie viele Menschen, die eine neue Arbeitsstelle suchen – für Ihre Kompetenz und Fähigkeiten geschätzt werden.

Sie wollen, dass Ihr Chef Sie als wertvolles Mitglied des Teams willkommen heißt. Sie wollen, dass Ihr Potential erkannt wird. Sie wollen den Respekt Ihres neuen Arbeitgebers.

In den Ratgebern steht an dieser Stelle häufig: Kleiden Sie sich nicht für die Stelle, für die Sie sich bewerben, sondern für die Position, die Sie erreichen wollen.

Aber nicht alle Menschen sind so karriereorientiert und nicht alle Arbeitsbereiche sind für den schnellen beruflichen Aufstieg vorherbestimmt. Ich denke, es ist wichtiger sich so anzuziehen, dass Sie sich den Respekt Ihres Arbeitsumfeldes verdienen. Und das geht am besten mit Eleganz.

Eleganz ist immer schlicht.

Denn Eleganz ist zeitlos und beständig. Eleganz setzt auf Qualität, nicht auf extravagante Provokation. Wahre Eleganz kommt ohne Übertreibung aus und zieht trotzdem jeden in seinen Bann. Im Grunde ist es ganz einfach: Wenn Sie die Wahl zwischen zwei modischen Alternativen haben, fragen Sie sich immer, welche Variante die elegantere ist und wählen Sie diese.

  • Schwarze Zigarettenhose oder dunkle Jeans?
  • Super coole Plateau-Booties in Schlangenleder-Optik oder klassische, spitze Pumps?
  • Wadenlanger Rock mit Zipfelsaum oder knielanger Bleistiftrock?
  • Weiße Bluse oder T-Shirt?

Sie wissen, was ich meine, oder?

Eleganz setzt auf Qualität.

Ein weiterer Rat in diesem Zusammenhang, den Sie sicherlich schon häufig gelesen haben, ist aber auf jeden Fall zu beherzigen:

„Tragen Sie immer die beste Qualität, die Sie sich leisten können.“

Denn gerade bei schlichten, zeitlosen Kleidungsstücken merkt man schnell den Unterschied zwischen hochwertigem Material und Billigware, zwischen perfekter Schneiderkunst und im Akkord zusammengenähten Teilen.

In fast keiner anderen Situation ist das Geld, das Sie in Kleidung investieren, so gut angelegt, wie bei Ihrem perfekten Bewerbungsoutfit. Die Teile, die Sie sich dafür kaufen, sind eine Investition in Ihre Zukunft. Sie werden sie nicht nur in mehreren Vorstellungsgesprächen, sondern auch danach noch jahrelang erfolgreich tragen.

Ein weiterer Vorteil: Bei so hochwertigen Stücken lohnt es sich auch, diese bei einer Änderungsschneiderei in die richtige Passform bringen zu lassen. Damit ist dann ein noch besserer Auftritt garantiert.

Die richtige Kleidung für das Vorstellungsgespräch - Zitat 2

Gepflegtheit bringt Ihr bestes Ich zum Vorschein.

Im Vorstellungsgespräch sollten Sie sich nie verstellen. Ihre Gesprächspartner merken sehr schnell, ob Sie sich natürlich verhalten oder versuchen, eine Andere zu sein.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich in Ihrem Vorstellungsgespräch genauso lässig, frech, schnodderig oder „easy going“ zeigen sollten, wie Sie vielleicht die meiste Zeit tatsächlich sind. Es geht darum, Ihr bestes Ich zu zeigen.

Natürliche Gepflegtheit wirkt am besten.

Das bekommen Sie nur hin, wenn Sie sich in Ihrer Kleidung wohl fühlen, sich natürlich bewegen können und perfekt gepflegt auftreten. Und damit meine ich keinesfalls, dass Sie sich fast bis zur Unkenntlichkeit schminken und stylen sollen. Im Gegenteil: Wenn Sie fertig gestylt wie eine natürliche Schönheit aussehen, ist es gerade richtig.

Wählen Sie dezente, natürliche Farben für Ihr Make-up.

  • Vermeiden Sie knalligen oder glossigen Lippenstift, sondern greifen Sie zu matten, neutralen Rosétönen, die zu Ihrer Lippenfarbe passen.
  • Umranden Sie Ihre Augen nicht fett mit schwarzem Kajal, sondern akzentuieren Sie nur die Augenwinkel dezent mit Grau oder Braun.
  • Fallen Sie nicht mit knallroten, langen oder kunstvoll verzierten Nägeln aus der Rolle, sondern belassen Sie sie klassisch kurz und nur mit Klarlack oder in Nude betont.
  • Ersetzen Sie den Wildwuchs an Beinen oder Achseln durch gepflegte Glattheit.
  • Selbstverständlich sind zudem frisch gewaschene, schuppenfreie Haare, manikürte und nicht abgeknabberte Nägel, abgedeckte Pickel, gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut in Gesicht, am Dekolleté und an den Händen sowie ein frisch geduschter und deodorierter Körper Pflicht.
  • Dazu gehört auch ein dezenter Duft, der erst zu erahnen ist, wenn man Ihnen näher kommt und keinesfalls den gesamten Raum ausfüllt.

Gepflegte Kleidung ist makellos.

Zu einem gepflegten Auftritt gehört aber noch Vieles mehr: Auch Ihr Outfit sollte in makellosem Zustand sein.

  • Blusen sind frisch gebügelt und – auch am Kragen und an den Manschetten – knitterfrei am schönsten.
  • Knöpfe sind fest, Strümpfe ohne Laufmaschen. Schuhe glänzen frisch geputzt, Sohle und Absatz sind nicht abgelaufen.
  • Flecken, abgeschabte Stoffstellen, rissige Ledergürtel, zerknitterte Bügelfalten, Strickkleidung mit Pilling-Effekt – all das gehört nicht in ein Vorstellungsgespräch.

Seien Sie sich immer bewusst: Die Sorgfalt, die Sie bei Ihrem Styling und Ihrem Outfit an den Tag legen, gibt dem zukünftigen Chef eine Menge Anhaltspunkte, wie gewissenhaft Sie Ihren zukünftigen Job erledigen werden.

In einem Vorstellungsgespräch geht es darum, Ihre Person, Ihre Fähigkeiten und Ihre Kompetenz in den Mittelpunkt zu stellen. Lassen Sie einfach alles weg, was die Aufmerksamkeit Ihrer Gesprächspartner vom Wesentlichen abziehen könnte und vertrauen Sie auf sich selbst.

„Weniger ist mehr.“

Das ist eine Weisheit, die sich auch in dieser, für Ihr Leben so bedeutsamen Situation bewahrheitet. Sie können nie alles können, nie alles wissen. Aber Sie können eine Menge dafür tun, im Bewerbungsgespräch Ihr Erscheinungsbild für sich sprechen zu lassen.

Ach ja, und was die eingangs erwähnte Dame anbelangt: Sie trug zu pink-farbenen Leggings noch ein bunt gemustertes T-Shirt mit Riesen-Dekolleté, High Heels und einen dunklen Blazer, der leider auch nichts mehr retten konnte. Ihre puppenhaft geschminkten Kulleraugen klimperten wild, während Sie meinen Kollegen die ganze Zeit anschmachtete. Nachdem sich besagter Kollege von der beindruckenden Vorstellung erholt hatte, setzte er seine Unterschrift auf den Arbeitsvertrag… einer anderen Bewerberin.

Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Bewerbung!

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