Die große Modeflüsterin-Adventsverlosung: Gewinnen Sie Schmuck, Gutscheine und Lesestoff!*

Adventsverlosung der Modeflüsterin für Frauen über 40

*Mit Werbung/Verlosung

Ist es zu glauben? Es ist schon wieder Advent! Zeit für Plätzchen, Glühwein und… die große Adventsverlosung der Modeflüsterin! Das ist für mich eine wunderschöne Tradition geworden. Denn ich liebe es, Sie als treue Leserin der Modeflüsterin glücklich zu machen. Oder zumindest für etwas Adrenalin zu sorgen – es ist immer wieder spannend, wen die Glücksfee beschert! Oder ist das in etwa schon der Weihnachtsmann?

Wie auch immer – ich konnte wieder tolle Partner für meine Adventsverlosung finden, die wunderbare Preise zur Verfügung stellen: eine wertvolle Uhr, ein nachhaltiger Einkaufs-Gutschein und Lesestoff vom Feinsten.

Aber auch alle, die keinen der Preise gewinnen, werden beschenkt: mit Advents-Rabatten für die Newsletter-Leserinnen und Clubmitglieder!

Im heutigen Modeflüsterin-Newsletter erfahren Sie mehr. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!

Sind Sie neugierig?

Dann sehen Sie am besten gleich nach, was der Weihnachtsmann… ähem… die Modeflüsterin und ihre Helfer für Sie vorbereitet haben.

So können Sie einen der tollen Preise gewinnen

Verraten Sie mir einfach in einem Kommentar zu diesem Beitrag:

  • Was glauben Sie: Wie lange dauert es, um den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?
  • Und wo stehen Sie gerade auf dieser Stilreise?

Bitte senden Sie mir Ihren Kommentar bis spätestens 8. Dezember, um 24:00 Uhr! Und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse zu nutzen, mit der Sie auch den Modeflüsterin-Newsletter beziehen!

Aktualisierung am 09.12.2019, um 00:00 Uhr: Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht mehr möglich. Die Gewinnerinnen finden Sie am Ende des Beitrags.

Ich freue mich auf Ihre Gedanken zum Thema und bin gespannt, wo Sie sich persönlich auf Ihrer Stilreise verorten!

Sie können sich an der Verlosung beteiligen, wenn…

  • … Sie eine Frau sind,
  • … Sie Mitglied im Modeflüsterin-Club sind oder den Modeflüsterin-Newsletter erhalten,
  • … über 18 Jahre alt sind sowie
  • … eine Postanschrift in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Weitere Informationen zur Verlosung entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen (PDF-Dokument).

Die Preise der Modeflüsterin-Adventsverlosung 2019

1. Preis: Eine Armbanduhr von Daniel Wellington im Wert von 150 €

Das Modell Classic Petite Bondi von Daniel Wellington ist ein Traum: schlicht, modern, klar. Diese Armbanduhr passt zu ganz vielen verschiedenen Stilen und Anlässen. Auch im Büro zeigt der Uhrenklassiker zeitlosen Schick.

Mit dem weißen Armband ist es die ideale Sommeruhr – oder der Hingucker in einem Winter-Look.

Roségold oder Silber?

Die Gewinnerin der wunderschönen Armbanduhr von Daniel Wellington kann sich gleich doppelt freuen. Denn sie darf zwischen der Ausführung in Roségold oder Silber wählen. Sodass sowohl kühle als auch wärmere Farbtypen mit diesem Gewinn glücklich werden.

Zu den weiteren Details der Uhr zählen ein Mineralglas, ein Gehäuse aus Edelstahl, ein Innenleben mit (Quartz-)Batterie und ein Lederarmband.

Uhrzeit.org – der Uhren-Online-Shop mit Riesenauswahl

Die Armbanduhr wird von den Uhren-Profis bei Uhrzeit.org zur Verfügung gestellt. In dem auf Uhren spezialisierten Online-Shop finden sich hunderte, wenn nicht sogar tausende weitere, zauberhafte Uhrenmodelle von namhaften Marken – solche, die ein höheres Budget erfordern, aber auch für das ganz kleine Budget.

Dort gibt es übrigens auch meine geliebten Swatch-Uhren in großer Auswahl – neben Marken, wie Maurice Lacroix, Citizen, Paul Hewitt, Armani, Calvin Klein, DKNY, JOOP, Junghans, Tommy Hilfiger, Marc Jacobs…

10 Prozent Rabatt auf (fast) alles!

Am besten, Sie sehen gleich einmal selbst nach, ob Ihre Lieblings-Uhrenmarke dabei ist. Denn aufgepasst: Im Modeflüsterin-Newsletter finden Sie heute einen tollen 10-Prozent-Rabattcode auf (fast) alles bei uhrzeit.org!

Wenn das mal keine gute Jahres-ZEIT für Sie wird!

2. Preis: Einkaufs-Gutschein im sego-Store im Wert von 100 €

Den sego-Store für nachhaltige und kleine, deutsche Mode-Labels hatte ich Ihnen hier schon einmal ans Herz gelegt.

An dem großen Anliegen der Gründerin Christine Riedel und ihrem Team sowie der zauberhaften Auswahl an Kleidung, Schuhen und allem, was das Modeherz begehrt, hat sich seitdem nichts geändert. Diesen Online-Shop kann ich nur bestens empfehlen!

Ich freue mich sehr, dass der sego-Store abermals für die große Adventsverlosung bei der Modeflüsterin einen Einkaufs-Gutschein im Wert von 100 € zur Verfügung stellt.

Übrigens: Das Stöbern im sego-Store lohnt sich immer – auch wenn Sie den Gutschein nicht gewinnen!

Mein Tipp:

Wenn Sie etwas Bestimmtes suchen, dann schauen Sie am besten vorher erst einmal im sego-Store vorbei. Denn vielleicht entdecken Sie ja zufällig hier das begehrte Stück in nachhaltiger Version oder von einem kleinen, feinen deutschen Label, das Ihre Unterstützung verdient hat.

Abgemacht?

3. bis 5. Preis: Das Buch „Wir lieben Schmuck“ im Wert von 39,95 € (D)

Wir lieben Schmuck - wie Sie Schmuck passend kombinieren

Schon das mit Swarovski-Kristallen verzierte Cover des Buches verspricht wertvollen Inhalt.

Dieses neue Werk aus dem Callwey-Verlag hatte ich in der letzten Woche hier im Blog rezensiert: „Wir lieben Schmuck“ ist DIE Schmuck-Bibel und gleichzeitig selbst ein wahres Schmuckstück. Denn das Cover wurde mit echten Svarowski-Kristallen verziert.

Sie sind Schmuck-Liebhaberin? Dann müssen Sie dieses Buch einfach gewinnen. Denn der Callwey-Verlag stellt gleich drei Exemplare für die Adventsverlosung der Modeflüsterin zur Verfügung. Und das ist bei einem so wertvoll gestalteten Buch wirklich eine Ausnahme.

Was Sie im Buch erwartet?

Geballtes Schmuck-Wissen. Wunderbare Zeichnungen der Autorin Mira Wiesinger. Atmosphärische Fotos von Marlene Soerensen. Und 21 spannende Portraits von Persönlichkeiten, die von Schmuck fasziniert sind und die einen Einblick in ihr privates Schmuckkästchen gewähren.

Der Callwey-Verlag weiß wirklich, wie man herausragende Bücher macht! Ich sage nur: Coffee-Table-Book-Alarm!

6. bis 8. Preis: Das Taschenbuch „Capsule Wardrobe“

Sie wollen endlich Ihre Capsule Wardrobe planen und benötigen dazu noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung? Dann hat meine liebe Blogger-Kollegin Sunray Dollase von „The Organized Cardigan“ die Lösung für Sie:

Ihr neues Taschenbuch „Capsule Wardrobe: Mini-Garderobe mit Maxi-Wirkung“ führt Sie genau durch diesen Prozess. Einschließlich Workbook und Stilpass.

Mehr Klarheit und Ordnung im Innen und Außen

Bisher beschäftigte sich Sunray nur auf Ihrem Blog damit, wie Sie mehr Klarheit, Ordnung und eben auch einen aufgeräumten Kleiderschrank in Ihr Leben bringen. Nun hat sie ihr gesammeltes Wissen in Buchform gepackt.

Die Kindle-Ausgabe des Buches hat es innerhalb von 24 Stunden auf die Amazon-Bestseller-Liste geschafft. Denn was Sunray in Ihrem Buch bietet, ist klar, verständlich und praktisch umsetzbar.

Das Buch ist bereits in der elektronischen Kindle-Ausgabe hier bei Amazon verfügbar (Affiliate-Link): Capsule Wardrobe: Mini-Garderobe mit Maxi-Wirkung

Oder Sie können es bei Elopage – einer Plattform für elektronische Produkte – als ausfüllbares E-Book erwerben.

Für die Gewinnerinnen der Modeflüsterin-Adventsverlosung gibt es drei Exemplare der druckfrischen Taschenbuch-Ausgabe zu gewinnen.

Aber Vorsicht: Wenn Sie das Buch von Sunray gelesen haben, gibt es wirklich keine Ausreden mehr, Ihren Kleiderschrank und Ihre Garderobe nicht auf Vordermann zu bringen!

Und was sagen Sie nun? Sind das nicht allesamt tolle Preise?

Testen Sie jetzt Ihr Glück, schreiben Sie mir Ihre Gedanken zu Ihrer persönlichen Stilreise in einem Kommentar und vielleicht landet ja schon einer der acht Gewinne bei Ihnen unter dem Weihnachtsbaum.

Ich drücke Ihnen die Daumen!

Nachtrag vom 10.12.2019: Die Gewinnerinnen stehen fest!

Bei der diesjährigen Modeflüsterin-Adventsverlosung haben gewonnen:

  • Preis 1: Susanne aus Schwegenheim;
  • Preis 2: Karin aus München;
  • Preise 3 bis 5: Ulrike aus Schwabach, Carola aus Kirchardt, Ursula aus Bensheim;
  • Preise 6 bis 8: Sabine aus Hilden, Brigitte aus Otterberg, Andrea aus Kassel;

Ich gratuliere allen Gewinnerinnen sehr herzlich!

Kategorie Vermischtes

Hallo, ich heiße Stephanie Grupe. Ich bin PR-Expertin, leidenschaftliche Malerin und begeisterte Hobby-Schneiderin. Als Modeflüsterin unterstütze ich starke Frauen ohne Modelmaße dabei, ihren perfekten Kleiderschrank aufzubauen, damit sie stilvoll, entspannt und selbstbewusst durchs Leben gehen... (mehr über die Modeflüsterin).

129 Kommentare

  1. Sabine Schmidt

    Wie lange dauert es? Je nach Interessenslage können schon junge Mädchen ihren Stil gefunden haben. Für mich auch eine Frage des Selbstbewusstseins. Später überwiegen oft andere Interessen, man kauft dann einfach, was gerade so Mode ist. Wenn man sich aber mit sich selbst und seiner Aussenwirkung mit dem Gefühl für das eigene Ich auseinandersetzt, kann der eigene Stil entweder wiederentdeckt oder überhaupt entwickelt werden. Dafür muss Mode differenzierter betrachtet werden. Es geht dann nicht mehr darum, wieder ein paar neue Klamotten zu kaufen, sondern Kleidungsstück e, die mein Wohlgefühl fördern. Das ist jedenfalls mein Empfinden!

  2. Ich persönlich glaube, das die Stilreise mit all ihren Abzweigungen schon früh beginnt. Und evt hat man bestimmte Fähigkeiten auch mitbekommen. Ich hatte eine Großmutter, die trotz wenig Geld immer sehr gut angezogen war- besonders was die Farben betrifft. Das kann ich auch. Und im Laufe seines Lebens macht man auch immer wieder Ausflüge in die gerade angesagten Trends- von den nicht erfolgreichen lernt man da am meisten. Und so entwickelt sich der persönliche Stil. Die Vorlieben. Ich nehme einfach gern mal ein zwei Neuigkeiten der Saison und kombiniere neu. Oder trau mich mal an etwas Ungewöhnliches. Ich hab ja meine Klassiker, die immer gehen.

    Ich bin was die Mode und mich angeht , so ganz zufrieden. Ich hab Lieblingsstücke, die mich begleiten, Farben, die mir stehen, und bin immer wieder fasziniert von den Ideen der Stoffhersteller, der Designer und der Umsetzung in alltagstaugliche Mode. Und das am liebsten im Geschäft. Da kann man alles genau sehen und fühlen und ist nicht enttäuscht und kann auch gleich sehen, wie es an einem selbst aussieht- Model bin ich nun mal nicht.
    Und dank meiner Oma ist das Talent farblich passend zu kombinieren auch meines.

  3. Carola Keßler

    Guten Morgen liebe Stephanie,
    was für eine schöne Idee. Auch ich war dieses Jahr fleißig und habe meinen 5 Geschwistern einen Adventskalender gebastelt. Es freut mich wenn diese sich darüber freuen. Die Resonanz war überwältigend. Wann bekommt man in unserem Alter auch noch einen Adventskalender geschenkt??
    So, nun zu deinen Fragen:
    1. Was glauben Sie: Wie lange dauert es, um den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?
    Ich denke das ist von Person zu Person unterschiedlich. Der eine befasst sich intensiv mit Geduld und Liebe dem Thema. Kann sich gut entscheiden und hat einen guten Blick auf sich, sowohl nach innen als auch nach außen. Während die andere Person viel Zeit, Geduld benötigt, vielleicht auch erst ein Gespür entwickeln muss. Denn wem nützt es sich nach allen Regeln des Stils zu kleiden wenn man sich nicht wohl fühlt. Die Vielfältigkeit kann überfordern. Die vielen Ratgeber sind schon toll, aber ich finde auch, dass eine Bestätigung von außen hilfreich sein kann. Sei es durch eine gute Verkäuferin, einer Stilberatung oder wirklich guten Freunden/Familienmitgliedern (Vorausgesetzt diese haben einen Stil). Dann kann das finden eines guten Stils schneller gehen
    Und wo stehen Sie gerade auf dieser Stilreise?
    Ich gehöre zu der zweiten Person, bin also gerade dabei meinen Stil zu finden. Ich habe mich deinem tollen Blog angeschlossen, habe vor kurzem mit weiteren „unsicheren“ Frauen ein kleines Seminar zu Farbe und Stil besucht. Das hat mir Aufwind gegeben. Nun heißt es auch mit Hilfe deines Blogs dabei zu bleiben und mein Gespür für meinen Stil zu entwickeln bzw. auszubauen. Und was soll ich sagen, ich freue mich darauf.
    An dieser Stelle wünsche ich dir liebe Stephanie aber auch allen anderen Blogleserinnen einen schönen ersten Advent.
    Carola

  4. Anke Komorowski

    Liebe Stephanie, bei so einer netten Einladung mache ich doch gleich mit!
    Ich glaube nicht, dass eine persönliche Stilreise jemals endet. Ja, sie verfeinert sich und wird sicherer, je mehr man sich damit beschäftigt und je mehr Details man erkennt. Hier hilfst und unterstützt du uns ja großartig! Aber für mich hat Stil in erster Linie mit Persönlichkeit zu tun und wieviel ich davon auch nach außen tragen möchte oder auch nicht. Eine Persönlichkeit ist für mich nicht festgeschrieben, sie verändert sich durch Erlebnisse und Erfahrungen mit den Jahren und es wäre ja schade, wenn sich der Stil dann nicht mit weiter entwickeln würde.
    Bei meiner eigenen Stilreise habe ich dank des Modeflüsterinnen Forums und deiner tollen Blogeinträge mittlerweile gelernt, welche Schnitte mir stehen und in welchen ich mich wohl fühle. Ich erkenne mittlerweile Details, die für mich wichtig sind und die für mich den Unterschied zwischen ‚Ich ziehe etwas an‘ und ‚Ich trage, was zu mir passt, mir Spaß macht und in dem ich mich wohl fühle‘ ausmacht. Denn neben allen Details, sind der Spaß und das Spielerische, das Ausprobieren und Verändern wichtige Aspekte in meiner Stilreise. Ich hoffe nicht, dass ich da jemals komplett ankomme, reisen ist so schön!

  5. Susanne Pérez Amezcua

    Guten Morgen liebe Stephanie,

    Ich denke eine Stilreise dauert das Leben lang. Schon allein weil man ja auch älter wird und dann so manches was man früher passend fand, im „reifern“, Alter nicht mehr so passt. Dann gilt es sich auch neu zu orientieren.
    Momentan versuche ich das Thema Stil nicht mehr so verbissen zu sehen. Nach einer Farb- und Stilberatung war das ganz schlimm und ich bin nur noch mit dem Farbpaß rumgelaufen um die passenden Farben zu finden. Das hat aber das Stilproblem nicht gelöst. So langsam, und Dank der Modeflüsterin, entwickelt sich mein Stil und auch ein gewisses Wohlfühlgefühl. Ist eben eine spannende Reise und Entwicklung.

    Einen wunderbaren und besinnlichen Advent, und liebe Grüße an Dich und Alle,
    Susanne

  6. Katrin Sidler

    Liebe Stephanie
    Vielen Dank für den heutigen Newletter und die vielen Angebote, immer wieder eine Freude, den kurzweiligen Text zu lesen, es freut mich sehr, dass es eine neue Akademie geben wird. Allen Modeflüsterinnen und Dir, Stephanie, eine wundervolle Adventszeit!
    Liebe Sonntagsgrüsse Katrin

    • Modeflüsterin

      Liebe Katrin,

      vielen Dank für Deine guten Wünsche! Möchtest Du nicht an der Verlosung teilnehmen? Dann müsstest Du nämlich noch die Frage beantworten… ;-)

      Liebe Grüße
      Stephanie alias die Modeflüsterin

      • Ulrike Mezger

        Liebe Stephanie,
        Ich denke, man braucht wenigstens einige Monate, um den Stil zu finden, in dem man sich wohlfühlt und auch noch gut aussieht
        Ich bin seit Juli nicht mehr berufstätig und darf nun über meine Zeit selbst verrfügen.
        Wie ich bemerkt habe, führt das nur leider dazu, dass ich oft aus meiner Hose für den Hundespaziergang nicht mehr rauskomme.
        Blazer usw. ist aber auch nicht mehr notwendig.
        D.h., es muss eine neue sportliche Garderobe in den Schrank…
        Das ist der Stand der Dinge.
        Herzliche Grüße Ulrike

  7. Liebe Stephanie,

    DAS ist mittlerweile mein absolutes Lieblingsthema bei der Modeflüsterin – Stil!
    Und das sagt etwas aus über den Weg zum Gipfel – das Basislager liegt hinter mir! Als solches würde ich bei mir das Thema Figuroptimierung bezeichnen. Als ich vor etwa vier Jahren mit dem intensiven Bedürfnis, weg von nur Jeans und Shirt oder Bluse zu kommen, auf die Modeflüsterin gestossen bin, habe ich mich zunächst viel mit Figuroptimierung beschäftigt. Und war begeistert wie zart ein Y/X wirken kann, wenn es nicht Spaghettiträger an Babydolls trägt!
    Als entscheidenden Schritt auf dem Weg zum eigenen Stil empfinde ich die Beschäftigung damit, was man eigentlich will, was gefällt. Das sehen wir auch immer wieder im Forum – ein Outfit kann stimmig und harmonisch sein, trotzdem gehen die Meinungen auseinander, der eine liebt mehr Farbe, mehr Deko, mehr Chichi, andere ziehen Unfarbigkeit und Reduktion vor. Und wie langweilig wär es auch, wenn alle das gleiche tragen würden, unifomiert im Einheitsbrei! Eine Bildersammlung ist sehr hilfreich, um sich klarer darüber zu werden, was gefällt. Unter diesen dann die Schnitte, Farben, Muster und Materialien herauszufiltern, die den eigenen Typ unterstreichen, das ist dann die Kunst und auch das Spannendste.

    Auf meinem Weg bin ich vielleicht irgendwo bei Lager 4. Ich stelle fest, dass sich der Stil immer mehr verfeinert, dass ich mutiger werde. Die gemässigte Culotte vor ein paar Jahren ist jetzt ein weiter Hosenrock mit asymmetrischer Front, Oberteile sind deutlich verkürzt, drapiert, asymmetrisch, Taillenbetonung wird viel mehr zelebriert, der opulente Fellschal einfach getragen. Und zwar nicht nur zu Anlässen, sondern im Alltag, wenn es passt. Eigentlich ist der Mount Everest aber ein schlechter Vergleich. Denn man wird nie oben ankommen, Stilfindung ist nie beendet, Stil bleibt immer lebendig, veränderlich. Durch den Zeitgeist, durch die eigene Persönlichkeitsentwicklung, durch andere Lebensumstände.
    Einen eigenen Stil zu entwickeln, geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit und mehr oder weniger intensive Beschäftigung mit dem Thema. Der eine ist nach einem halben Jahr vielleicht schon recht weit, der andere braucht zwei, drei oder mehr Jahre. Aber es lohnt sich immer, Zeit und Leidenschaft zu investieren. Denn wieviel Bestätigung gibt es, sich selbst in seiner Haut rundum wohlzufühlen und wieviel Freude macht es, gut gekleidete tolle Frauen (und Männer!) anzuschauen? In dem Sinne liebt Euch selbst, invenstiert mehr Zeit, Eure Vorzüge zu unterstreichen als vermeintliche Makel zu kaschieren und habt einfach Freude an Mode und Stil!

    Die Adventsverlosung ist auch für mich immer ein bisschen mehr Vorfreude, liebe Stephanie. Nachdem ich in den letzten Tagen 96 Adventskalendersäckchen befüllt habe, bekomme ich nun quasi meinen. Vielen lieben Dank für die schönen Überraschungen. Und auch wenn man nicht gewinnt, eine schöne Anregung ist es doch. The organized Cardigan kannte ich nur als Blog, das Taschenbuch ist bestimmt einen Blick Wert. Und das opulente Schmuckwerk ist natürlich ohnehin ein echtes Schmuckstück.

    Habt alle einen schönen 1. Advent und seid herzlich gegrüsst

    von Henrike.

  8. Ulrike Hartwig

    Liebe Stephanie!
    Mit der Mode ist es wie mit vielen Bereichen: wenn man sich damit intensiver beschäftigt, erlangt man schnell Wissen und das gewisse Händchen dafür. Dafür half mir sehr dein Blog! Danke schön! Als Petitefrau lese ich immer wieder deinen Beitrag dazu, vor allem damit mich die allgegenwärtige oversize Mode nicht überwältigt und verführt!
    Ich glaube meinen Stil gefunden zu haben, experimentiere aber gerne mit neuen Trend und integriere sie, wenn es zu mir passt! Es bleibt spannend und das soll es ja auch!
    Ich wünsche allen einen schönen 1. Advent!
    Ulrike

  9. Susanne Theisen

    Gute Frage ;) Stil ist in meinen Augen im ständigen Wandel. Die Basis ist in meinen Augen das Erkennen er eigenen Proportionen. Dann ist es im feinen und kleinen Ausdruck meiner Werte. Und manches Mal sind Stilbrüche gut um aus Gewohnheiten auszubrechen ….

  10. Liebe Stephanie,
    danke für diesen wunderbaren Adventskalender. Ich glaube nicht daran, daß es diesen einen unveränderlichen Stil gibt, den Frau ihr ganzes Leben beibehält. Wir verändern uns, und damit auch unsere Vorlieben, unser Geschmack und unsere Marotten. Und die Welt um uns herum bleibt ja auch nicht stehen. Wir bekommen neue Ideen vorgesetzt, wir bekommen neue Bilder die uns und unser Welt Bild natürlich auch verändern. Wenn ich mir Bilder von mir anschaue, die 30 Jahre und älter sind, frage ich mich, wie ich ernsthaft so herumlaufen konnte. Aber alle anderen haben zu der Zeit genauso ausgesehen und deshalb ist es auch nicht weiter aufgefallen. Und ich bin sicher, in dreißig Jahren wird mich das gleiche Gefühl befallen, irgendwie seltsam ausgesehen zu haben. Die Kleidung, die ich im Moment bevorzugen, lehnt sich an dem japanischen Stil an, bequem, leger, einfach und einfarbig. Vor zehn Jahren war es Kleidung im Stil der 50er Jahre und in 10 Jahren wird es sich vielleicht an den Hippiestil anlehnen oder spacig, oder…. Ich lasse mich überraschen.
    Eine angenehmes Adventswochenende wünscht Ihnen
    Martina

  11. Liebe Stephanie,
    ach ja die Stilfindung – seufz – ich habe das Gefühl das ist wie Sisyphos – ich fange immer wieder von vorne an:-) Ich bin darum sehr gespannt auf die Akademie im nächsten Jahr und gebe nicht auf.
    Vielen Dank für Deine immer tollen Artikel und auch die Infos über tolle Online-Shops wie z.B. sego. Ich wünsche Dir und allen Leserinnen eine tolle Adventszeit.l
    Einen schönen Sonntag
    Heike

  12. Ich bin ca bei 30% meiner Stilreise. Ich hab mich damit erst vor 7 Jahren beschäftigt und schneidere mir die Kleidung selbst. Dabei hab ich erstmals bei BasicTeile angefangen. Jetzt hab ich zum ersten Mal eine Jacke genäht, die nicht Basic ist, aber sehr meinem Moodboard entspricht. Weitere Kleidungsstücke werden folgen und sind schon als Schnittmuster am Nähtisch. Ich hab mir schon viel Schmuck selbst gestaltet und bin da auch erst bei den Basics.

  13. 1) Stil finden: dies ist von Person zu Person verschieden und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab (z.B.: dem Einfluß des Umfeldes, das eigene Gefühl, Selbstbewußtsein, was gerade en vouge ist, Informationen verschied. Art… usw.)

    2) Hab meinen Stil schon länger gefunden, jedoch mit Tipps von dir und anderen Personen wird er verfeinert und verbessert. Irgendwie geht es ja auch oft um Kleinigkeiten… Auch hab ich den Eindruck, daß man ihn mit zunehmendem Alter auch mehr anpasst als in der Jugend. Aber es bleibt immer noch viel Platz um auch Neues auszuprobieren…

    Mit vielen lieben Grüßen
    Christine

  14. Ich denke, Stil sucht und findet man ein Leben lang. Es ändert sich ja auch, sowohl mit Lebenssituationen wie mit Alter und wechselnden Moden und Vorlieben. Ich bin gerade wieder ein bisschen auf der Suche, es mäandert schon mein Leben lang um den sportlichen Stil, mal mehr, mal weniger. Zur Zeit experimentierte ich im Alltag mit dem Oversize Trend, was mit X-Figur und einiger Oberweite herausfordernd sein kann. Aber dank der angewandten Analytik der Modeflüsterin machbar (Fehler inbegriffen )

  15. Diana Bothe

    Ich glaube man ist nie zu Ende auf seiner Stilreise. Wenn Frau Ihre Persönlichkeit immer weiterentwickelt, muss sich auch der Stil anpassen und mitentwickeln.

    Ich bin gerade mitten in einem Veränderungsprozess (Wechseljahre) und merke deutlich, dass sich die Figur verändert.
    Manches an meinem alten Stil gefällt mir nicht mehr und ich probiere neue Dinge aus. Wobei das auch ein Wesenszug von mir ist. Ich liebe NEUES.

  16. Heike Zippan

    Hallo Stephanie, ich möchte dir auf diesem Weg einfach erst mal danken. Ich hatte schon immer so meinen eigenen romantisch verspielten Stil, doch es passte nicht so gut zusammen wie ich es jetzt nach deinen Tipps und Anregungen kombiniere. Mein ich wird jetzt noch besser unterstrichen und das fühlt sich gut an. Danke. Ich wünsche dir und deinem Team ein schönes besinnliche vor Weihnachtszeit.
    Lieben Dank an euch
    Heike Ziopan

  17. Susanne E.

    Liebe Stephanie,

    bei mir ist mittlerweile die Stilfrage das Interessanteste an der Beschäftigung mit Mode und Stil.
    Allerdings habe ich leider zum Thema „Farben“ noch die eine oder andere Lücke … Da braucht es wohl irgendwann noch eine zweite Farbberatung. Bin ich nun ein dunkler Winter? Warum steht mir dann hellgrau? Kann es sein, daß mir sowohl Farbe als auch S-W-Grau (bunt und unbunt) stehen? Liege ich richtig damit, daß mir ausschließlich Schwarz in Gesichtsnähe nicht so gut steht? Ist es am besten für mich, in Gesichtsnähe (zu den Salz-Pfeffer-Haaren) einen starken Kontrast zu haben? Je mehr man sich mit der Thematik beschäftigt, desto mehr Fragen tauchen auf … Immerhin habe ich glaube ich in Sachen Figuroptimierung den Bogen inzwischen einigermaßen ´raus. Aber um wieder auf deine Frage nach dem Stil zurückzukommen. ;-)

    Wie lange dauert es, bis der eigenen Stil gefunden ist? Ich vermute, bei den meisten dauert es Jahre. Zunächst muß man ja die Basics abarbeiten, Farben und Figuroptimierung. Zumindest sollte man diese Basics kennen. Ob man sich dann daran hält, ist ja wieder eine andere Frage. Wahrscheinlich ist es auch einfacher und schneller, wenn man nicht so viele verschiedene Stilanteile hat. Und wie bei allem ist man mit ein wenig Talent natürlich besser bedient. Vermutlich auch, wenn man sich generell gerne mit künstlerischen Themen beschäftigt und einfach ein Auge für die Thematik entwickelt.

    Wo stehe ich persönlich? Mittlerweile fühle ich mich in vielen meiner Outfits richtig wohl und finde, daß sie meine Person gut treffen. Und es ist ein ganz wunderbares Gefühl, sich in seiner Kleidung rundum wohl zu fühlen. Allerdings habe ich wohl doch einige verschiedene Stilanteile und kleide mich je nach Stimmung (und natürlich Anlass). Früher habe ich immer Frauen bewundert, die in Jeans, Shirt und Jacke/Blazer gut aussahen. In diesem Bereich bin ich jetzt auch mit mir zufrieden. Ich habe Jeansoutfits, in denen ich mich sehr gut getroffen fühle. An manchen Tagen brauche ich eher ruhige Farben, dann mag ich es wieder knalliger. Leo geht auch nicht immer. Aber natürlich entwickelt sich der Stil mit der Persönlichkeit weiter. Ich stelle außerdem fest, daß ich mich immer mehr nur für mich anziehe und auch mutiger werde mit den Jahren. Und wenn mir danach ist, mich schick zu machen, dann tue ich das auch, selbst wenn ich etwas overdressed bin. Oder umgekehrt (nicht bei Einladungen). Und ich finde es wunderbar, andere Frauen zu sehen, die ihren Stil gefunden haben. Das kann für mich ein echter Genuss sein, wenn dann auch noch die Details stimmen etc. Ich freue mich auch auf meine weitere Entwicklung, denn sicher wird es immer wieder Veränderungen geben.
    Dir nochmals ein gaaaaanz herzliches Dankeschön für deine Hilfe auf dieser Stilreise. Es ist schon toll, wie du all diese Inhalte entwickelt hast, in vielen Bereichen (ich sage nur Blazer…) habe ich derart analytische, detailgenaue Betrachtungen so nur bei dir gefunden. Ich wünsche dir eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit und bitte doch dringend darum, daß du dir trotz Umstellungsarbeiten etc. auch etwas Zeit für Dich nimmst!
    Herzliche Grüße
    Susanne

  18. Ich denke das dauert schon einige Jahre, mit Anfang 30 sollte man es aber geschafft haben- Ich denke das ich mit meinen 30 schon ganz gut weiß was mein Stil ist und schon am Ende der Reise bin.

  19. Liebe Stefanie, das ist eine gute Frage!!! Ich bin nach zwei bis drei Jahren intensiver Beschäftigung und vielen hilfreichen Blogbeiträgen mit gelegentlichen Aha-Erlebnissen mit meinem Kleiderschrank glücklich. (Aha-Erlebnisse waren z.Bsp. als ich erkannte, das ich (vereinfacht dargestellt) ein warm-kalter ‚Wintertyp‘ bin oder dass ich eher ein XY-Typ bzw am ehesten sogar ein X mit hoher Taille bin…). Nun könnte ich mich entspannt zurück lehnen und lediglich Kaputtes ersetzen. Nur: Auf einmal ergrauen meine Haare (Vorerst werde ich nicht färben.) und mein Bauch wird runder, die Hände größer,… – und ich verstehe: Stil, das bleibt ein kontinuierlicher Prozess. Wir ändern uns fortwährend (innerlich und äußerlich)! Die Reise ist nicht zu Ende; endet (hoffentlich!) erst mit dem Lebensende…

  20. Liebe Stephanie,
    das ist -wie immer- ein sorgfältig ausgesuchtes interessantes Angebot, Dein Adventskalender. Und die Fragen sind auch spannend.
    Wie lange es dauert? Ich weiß nicht, ob es ein Ende gibt, denn ich denke, dass auch der eigene Stil (wie die Persönlichkeit) Entwicklungen von innen und außen unterworfen ist, oder besser Anregungen, manche bieten sich zwingender zum Aufgreifen an (Änderungen in Körperform oder Eigenfarben) und andere sind Optionen (neue Mode, neue Stoffe). Da schwanke ich zwischen Vergnügen/Spielfreude und Überwältig-Sein hin und her. Wobei mit zunehmendem Alter mein Augenmerk auf die Freude ausgerichtet ist und Figuroptimierung und Anstrengung, es ‚richtig‘ zu machen, hintenanstehen. Im Moment entdecke ich wertige Materialien für mich (Kaschmir auf der Haut, hmmm) und experimentiere mit Accessoires.
    Eine schöne Winterzeit, mit Dank für Deine Arbeit und herzlichem Gruß
    Christina

  21. Liebe Stephanie,
    seinen Stil zufinden dauert so lange, bis Farben, Formen, Texturen stimmig sind mit dem, wie man sich selbst kennt, sieht, sehen möchte und fühlt. Welche Gaben, Vorbilder, Inspirationen, Augenöffner, Lehrer (wie dich z.B. :-)), Informationen müssen sich kombinieren, damit alles zusammenpasst?
    Ich glaube, es dauert bei vielen (wie bei mir auch) einige Jahre, weil es einen liebenden und sich selbst akzeptierenden Blick braucht, um in Frieden die eigenen Formen und Farben zu feiern. Den Mut, sich zu zeigen und auszudrücken bekommen viele zwar in die Wiege gelegt, aber zu vielen wird er im Laufe der Jugend abtrainiert. Stilistische Selbstfindung als Reise zum eigenen Mode-Ich ist kreatives Unterwegssein, das ein Leben lang dauert. Denn so, wie wir uns innerlich entwickeln und das nach außen zeigen, werden wir immer interessanter und schöner, oder? Wer da schon früh seinen Stil endgültig festlegt und keine Nuancen, keinen Wandel mehr zulässt, bringt sich um die Freude, zu experimentieren und optisch immer wieder neu aufzublühen.
    Dir und allen anderen einen schönen Advent und Zeit zum kreativen Auftanken,
    Kalice

  22. Christiane Dreiling

    Liebe Stephanie,
    ich glaube nicht, dass man seinen Stil einmal findet und dann unverändert beibehält. Ein Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens und dabei wird sich auch sein Stil verändern bzw. entwickeln.
    Ich habe zwar meine Stilrichtung gefunden, es sind aber noch viele Anpassungen und Verbesserungen notwendig. Ich arbeite daran ….
    Christiane

  23. Astrid Avermann

    Liebe Stephanie,
    auch nach Jahren der Modeflüsterin (die mich in Sachen Mode sehr unterstützt hat) frage ich mich: Gibt es d e n Stil, der meiner ist? Oder gibt es nur persönliche Vorlieben in gerade vorliegenden Lebenssituationen? Die in dem Fall natürlich von vorhandenem Basiswissen über Mode stark beeinflusst werden. Ich habe festgestellt, dass meine Wohlfühlkleidung sich mit den äußeren Gegebenheiten sehr ändert. Ich bin in den letzten Jahren von einer O Figur zu einer eher H mutiert und mit mir veränderte sich die Kleidung. Dann bin ich ergraut und plötzlich fühlte ich mich in manchen Farben nicht mehr wohl. Gehe ich einer praktischen Arbeit nach oder sitze ich im Büro? Wie sieht es mit meiner Gefühlswelt aus? Scheidung? Verliebtsein? Grauer Alltag. In manchen Situationen braucht man Romantik und manchmal Strenge und manchmal Farbe. Auch in der Kleidung. Für mich stelle ich in Frage, dass d e r Stil für flexible Personen existiert. Was nützt mir der schönste Stil, wenn ich mich nicht wohlfühle.
    Ein wunderschönes Adventswochenende!
    Astrid

  24. Hey Stephanie,

    es dauert schon etwas. Dabei kommt es wahrscheinlich auf den jeweiligen Menschen an.
    Eine schönen Adventssonntag und liebe Grüße

  25. Guten Morgen, ich bin in Sachen Stilreise erst recht spät gestartet. Kinder und dann Karriere waren wichtiger. Jetzt sind die Kinder erwachsen und die Karriere gemacht – Zeit also, sich anderen Dingen zu widmen und mich auch mal ganz auf mich zu konzentrieren. Ich habe viele Anregungen begierig aufgesogen, aus dem Blog, dem Forum und anderen Quellen. Das war sehr, sehr hilfreich, aber teilweise auch überwältigend und überfordernd. Ich musste das alles erst mal sacken lassen und für mich gewichten und auf meine persönlichen Stilregeln reduzieren. Letztendlich bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, das Stilfindung ein Prozess ist, der nie aufhört. Neben grundlegender Theorie gehört dazu eine große Portion individueller Persönlichkeit. Abhängig ist das Ganze von persönlichem Geschmack und der konkreten Lebenssituation. Im Moment fühle ich mich mit meinem aktuellen Stil wohl. Aber wer weiß, was noch kommt und wohin die Reise noch hingeht? Z.B. wenn ich mal in den Ruhestand gehe oder Großmutter werde oder mich entschließe, die Haare nicht mehr zu färben oder, oder, oder… Das alles wird mich und mein Leben vermutlich mehr oder weniger verändern und damit vermutlich auch meinen Stil. Es bleibt also spannend.
    Einen schönen ersten Advent wünscht Anita

  26. Carolin A.

    Bestimmt einige Zeit über Ausprobieren. Je selbstbewusster man im eigentlichen Sinne wird, um so schneller findet man auch seinen Stil. Ich habe meinen mittlerweile gefunden und adaptiere Trends nur minimal und passend. So fühlt es sich wohl an

  27. Liebe Stephanie,
    Seit Anfang der Modeflüsterin bin ich dabei meinen Stil immer mehr zu verbessern.

    Die Reise ist noch lange nicht vorbei
    Und ich schaue immer mal wieder in den Beiträgen nach.

    Viel Erfolg noch bei deiner Arbeit!
    Alles,Gute

    LG
    Sandra

  28. Liebe Stephanie,
    ich habe meinen Stil eigentlich gefunden, aber ich weiß auch, daß die Stilsuche im Leben Veränderungen unterliegt und nie abgeschlossen ist.
    Im Moment arbeite ich sehr gern mit Stilbrüchen z.B Jeans mit Blazer oder Lederjacke bzw. Jeansjacke zum Kleid oder Rock.Ein bisschen Eleganz mit rockigen Anteilen und ModeSchmuck ist auch ein Ausdruck meines Stils.Ich mag es aber auch mal elegant oder trage jetzt im Winter auch mal Wollpullover zur Jeans-oder Lederhose.Bin schon ein Jeanstyp.
    Ich wünsche dir und allen Moflüs eine schöne besinnliche Adventszeit und vor allem trotz des großen Projektes, dir liebe Stephanie auch ein bisschen Zeit für Dich.
    Liebe Grüße!
    Simone

  29. Ich denke sobald man selbstständig entscheiden kann und darf beginnt der eigene Stil den man stetig weiter entwickelt und seinen eigenen Lebensumständen anpasst. In diesem Jahr habe ich meinen Kleiderschrank radikal reduziert, nur noch Sachen die ich wirklich trage durften bleiben, da wird der eigene Stil deutlich sichtbar.
    Liebe Grüße Yvonne

  30. Ich glaube, dass man ganz schnell seinen ganz persönliches Stil finden kann, wenn man von seinem direkten Umfeld nicht beeinflusst wird bzw. Beeinflussungen nicht annimmt, sondern seinen Weg weiter verfolgt und alles von außen einwirkende zu ignorieren lernt. So erlebe ich es bei meiner Tochter (8). Die äußeren Einfluss nicht nicht vollständig ignorieren lernt. Ich unterstütze sie dabei selbst zu entscheiden, worauf sie Lust hat, was zusammen passt und dass es egal ist was andere über ihre Kleidung denken.

    DENN ich (48) persönlich komme aus dem Einfluss und der prägenden „das gehört sich nicht“-Zeit und habe bis heute zwei Bekleidungsrichtungen, jedoch nicht komplett meinen ganz persönlichen eigenen Stil gefunden.

  31. Die Stilreise ist wie die persönliche Weiterentwicklung wohl nie zu Ende. Gewisse Konstanten gibt es aber sicher, klassisch steif oder eher leger, reduziert oder opulent usw. Hat man das einmal für sich erkannt, kann man beginnen spielerisch zu experimentieren. Wie lange man braucht, um diese Konstanten bzw. die Essenz seines Stils zu entdecken, ist sicher individuell ganz verschieden. Da gibt es Naturtalente und Begriffsstutzige und alles dazwischen (und da ordne ich mich auch ein). Mich hat das Erkennen dessen, was ich alles nicht brauche, am meisten vorangebracht. Jetzt stosse ich allerdings bei der Anschaffung immer wieder an Grenzen. In «meinen» Farben ist die Auswahl sehr begrenzt, dazu kommt noch meine Länge, meine Wollallergie usw. Selbernähen ist auch keine wirkliche Alternative, da ich auch Schnittmuster mühsam an meine Masse anpassen muss, ausserdem gibt es kaum noch Stoffläden und die vorhandenen haben eine sehr begrenzte Auswahl. Aber ich bleibe dran, verbessere Vorhandenes, schneidere Teile, die nicht so kompliziert sind und stöbere hier und da. Dank des Forums habe ich Marken und Shops kennengelernt, die ich vorher nicht kannte, das hat mir auch schon Treffer beschert.
    Einen schönen ersten Advent wünscht dir
    Petra
    und leg auch Pausen ein bei deinem Akademie-Marathon !

  32. Marion Quast

    Liebe Stephanie,
    Erst einmal vielen, vielen Dank für die tollen Tipps und modischen Anregungen in diesem Jahr.
    Ich war eine echte Spätstarterin in Sachen Stilfindung :)
    Ich habe Mode oft benutzt um meine persönlichen Unsicherheiten zu kaschieren.
    Man kann sich wunderbar darin verstecken, aber ich habe dadurch viel gelernt.
    Heute, da meine Kinder aus dem Haus sind und ich wieder mehr Zeit für meine eigenen Bedürfnisse habe, konnte ich auch meinen eigenen Stil finden.
    Ich suche mir die Dinge aus der aktuellen Mode die mir Spaß machen und den Rest ignoriere ich einfach:)
    Eine Farbtypberatung und deine sehr hilfreichen Hinweise haben mir sehr geholfen.
    Vielen Dank,
    Mit sonnigen Grüßen
    Marion

  33. Guten morgen liebe Stephanie Ja das ist eine gute Frage ,man sollte glaube in meinem fortgeschrittenem alter ist der passende Stil gefunden. Nur stelle ich fest es gibt immer wieder Ausrutscher allerdings sind sie dank deines Blogs weniger geworden . Auf älteren Fotos sehe ich das mein Stil eigentlich schon in meiner Jugend der gleiche war wie heute ,damals aber völlig unpassend für meine Situation .Heute dagegen bin ich viel sicherer und habe dank deiner Beratung auch die Bestätigung die ich ich immer wieder brauche .Also kann ich sagen die Stilfindung hört nicht auf. Allen eine schöne Adventszeit .

  34. Wie lange es dauert, bis man seinen Stil gefunden hat? Die Frage kann eigentlich nur jemand stellen, der Stil als feste Größe versteht, in einer Welt, in der man sich gegenseitig Fotos zeigt: mein Haus, mein Pferd, mein Mann, mein Auto, mein Stil. Das setzt unausgesprochen voraus, daß „Stil“ auch eine käufliche Ware ist und daß man nur genügend Zeit, Mühen und Geld investieren muß, bis man ihn endlich hat: den Stil. Ist Stil aber nicht eher etwas Wandelbares, Ausdruck einer Persönlichkeit (die sich ja auch wandelt, je nach Umfeld, Erfahrung, aktueller Situation, Bedürfnissen)? Es gibt den „Stil“, der etwas mit gesellschaftlicher Etikette zu tun hat (was trägt man wann wozu?). Wenn etwas in sich stimmig erscheint (kann zB auch eine Einrichtung sein) und/oder gute Materialien verwendet wurden, bezeichnet man das gern als „stilvoll“. Wenn ich also bestimmte Regeln befolge, habe ich dann Stil? Ich finde: nein, nicht unbedingt. Regeln sind gut und nützlich, wenn aber dabei die Persönlichkeit, die Individualität auf der Strecke bleibt, kommt eben nur langweiliger Mainstream heraus. Das kann so modisch und oder/aufwendig sein wie möglich – es bleibt Allerweltsgeschehen. Das Fazit für mich lautet daher: Stil ist immer und unbedingt Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Und wann die sich bildet und wie sie sich entwickelt und verändert, kann nur Jede/r für sich selbst beantworten.
    Einen schönen 1. Advent allerseits!
    Tine

  35. Liebe Stephanie, ich liebe Mode und Stil, seit ich 12 Jahre bin. Ich bin jetzt Mitte fünfzig. Ich habe meinen Stil gefunden. Doch zu diesem Stil gehört es, immer mal wieder was Neues aufzugreifen, andere Farben auszuprobieren und wach durch die Welt zu gehen. Mir hilft Dein Angebot heute, in der Vergangenheit habe ich mich immer mal wieder auch professionell beraten lassen und werde das auch mal wieder tun. Das motiviert und bringt auf neue Ideen. Mein Stil ist schlicht, eher minimalistisch, folgt meinen Kurven. Zunehmend achte ich auf Nachhaltigkeit und kaufe lieber wenig, aber Hochwertiges. Da ich 46/48 trage, ist es manchmal nicht so einfach, das Richtige zu finden. Deine Tipps helfen sehr. Durch Dich habe ich LaShoe und UXGO zum Beispiel entdeckt. Danke für alles! Deine Verlosung ist wunderschön, vielleicht habe ich ja Glück!

  36. Sabine Müller

    Liebe Stephanie,
    eine wunderbare und wichtige Frage ist das: Wo bin ich auf meiner Stilreise? Gerade jetzt in der Adventszeit auch ein Anlass zum Innehalten und Nachdenken. Stilentwicklung ist ein lebenslanger Weg. Das Wichtigste ist, dass man sich überhaupt auf den Weg macht. Dann kommt man vom „Anziehen“ zum „Kleiden“. Stil ist niemals statisch, sondern unterliegt den vielen Einflüssen des Lebens, Stationen, Haltung, Körperbeschaffenheit, Veränderung der Eigenfarben. Der jeweils passende Stil bringt das Innen und Außen in ein stimmiges Gleichgewicht. Die Stilreise ist also immer auch die Suche nach Stimmigkeit. Meine Reise begann ernsthaft Ende 20, als ich etwas freier davon wurde, was andere so denken. Mit Hilfe professioneller Farb- und Stilberatung habe ich mit Ende 30 meinen Stilkern gefunden. Ich kann diese Essenz benennen, was mir enorm hilft, neue Kleidungsstücke einzuordnen. Stoffkunde und Schnittführung sind dabei mindestens so wichtig wie Farbe. Ich glaube, dass diese Stilessenz für mich immer bleiben wird, wie ein roter Faden. Je nach Lebensreisestation wird die Ausgestaltung meines Stils eine etwas andere sein. Jetzt, mit Anfang 40 geht es um die zeitgemäße Ausgestaltung meines Stils, auszuloten, welches Spektrum sich noch stimmig anfühlt. An dieser Stelle sehr herzlichen Dank für Ihre immer hilfreiche Anleitung und Orientierungshilfe. Ihnen und allen hier wünsche ich eine schöne stilvolle Adventszeit! Sabine

  37. Liebe Stephanie. Herzlichen Dank für die zahlreichen interessanten Blog-Beiträge.
    Ich bin ja als Imageberaterin tätig. Dabei fällt mir auf, dass sich junge Frauen zwischen 15 und 25 sehr gerne ausprobieren. Ich hatte bisher nur 2 Klientinnen in diesem Alter. Beide waren sehr an ihren Farben interessiert. Stilberatung war nicht gewünscht worden und ich hätte die wohl auch nicht gemacht. Es ist so wichtig in jungen Jahren, dass Frau sich ausprobieren kann!
    Meine Kundinnen sind meist zwischen 35 und 55. Ich denke, dass dies die Zeit ist, wo sich die Frau aus dem immer grösseren Angebot das aussuchen möchte, was ihr steht.
    Meine Reise war ähnlich. Ich habe mich schon als Teenager sehr für Mode interessiert und habe mich stets neu erfunden Das blieb so bis Ende 20iger. Dann kam die Babypause und Kleidung musste praktisch sein (Jeans, T-Shirts etc. ). Später kam die Lust auf Mode zurück und nach und nach habe ich meinen eigenen Stil entwickelt. Heute mit ü50 spielen kurzfristige Modeerscheinungen keine grosse Rolle mehr. Ich nehme für mich nur noch das raus, was zu mir passt.
    Auch interessiert mich heute Nachhaltigkeit sehr. Ich kaufe mehr Qualität und behalte die Sachen viel länger als früher. Was ich nicht mehr anziehe, bringe ich in einen Secondhand Shop oder spende es für die Berghilfe.
    Ich bin ein Wintertyp, aber ich sehe auch gewisse warme Töne an mir. Ich trage Silber, Weiss- und Rosegold gut. Vom Stil her bin ich eine Mischung aus romantisch, puristisch und sportlich. In der Freizeit bon ich ein Jeans-Girl mit einem Schuss Romantik. Für Beruf und zum Dinner-Date etc. mag ich es etwas puristischer, aber gerne mit einem kleinen Stilbruch Richtung sportlich oder romantisch.

    Liebe Grüsse
    Lukretia

  38. Petra Lindt

    Liebe Stephanie,

    da ich dich und deinen Blog noch nicht so lange kenne, bin ich z.Zt. noch als „stille Leserin“ unterwegs. Noch stöbere ich mal hier, mal da. Die Vielfalt der Berichte ist beeindruckend, aber auch manches Mal wiederum einschüchternd, da mir bewusst wird, wie viel „Arbeit“ noch vor mir liegt. Ich bin nämlich noch ganz am Anfang. Aber ich freue mich auf die Stilfindungsreise!
    Beste Grüße
    Petra

  39. Annette Homann

    Liebe Stephanie, was mich fasziniert hat an Ihrer Herangehensweise in Sachen Stil, das ist diese ernsthafte und konzentrierte Herangehensweise an ein Thema, das ja auch viel mit Leichtigkeit und Freude zu tun hat. Ich unterscheide deshalb hier jetzt mal die lebenslange Stilreise, auf der wir alle uns vielleicht befinden, von dieser durchaus etwas anstrengenden Arbeitsphase, in der mit Stift und Kamera, PC und Hackenablaufen am eigenen Stil gearbeitet wird und alle Stilentscheidungen, sind sie dann getroffen, auch noch dem Kriterium der Nachhaltigkeit gerecht werden müssen. Und das kann dauern. Bei mir brauchte es ca. ein halbes Jahr Vorbereitungsphase, in der ein Kaufstopp galt und nur Aufräumarbeiten angesagt waren. Danach ca. zwei Jahre mit (Block-)Arbeitsphasen unter Anleitung der Modeflüsterin :) Als sehr hilfreich stellte sich die Idee heraus, die Stilfrage an „Anlässe“ zu koppeln. Nach zweieinhalb Jahren etwa hatte sich eine (reduzierte) Garderobe mit erkennbarem Stil herausgeschält. So ganz abgeschlossen ist der Prozess noch nicht, aber da wären wir dann wohl wieder beim Stichwort lebenslanges Lernen angelangt.
    Und was trage ich nur Weihnachten?? :)
    Annette

  40. Liebe Stephanie

    herzlichen Dank für dieses Gewinnspiel, das auch die Gelegenheit bildet, einmal über Stil im Allgemeinen nachzudenken.

    Mein Stil unterliegt Phasen. Oft kann ich das an Veränderungen meiner äußeren Umstände oder auch innerlichen Veränderungen festmachen. Im Moment bin ich mit kräftiger Unterstützung dieses Forums bei einer sportlichen Variante des Purismus angekommen, und fühle mich sehr wohl damit. Ich war auch schon klassisch unterwegs (zum Glück muss ich das nicht mehr) oder alternativ angehaucht oder sehr casual. Alles hat zu seiner Zeit seine Berechtigung.

    Die Basis meines Stils sind Farben, die mir gut stehen – eine Farbberatung hatte ich vor Jahren – sowie die Fähigkeit, sich optimal für die eigene Figur anzuziehen. Das habe ich erst hier gelernt (Farbklammer, dunkle Innensäule)

    Mittlerweile bin ich darüber hinausgewachsen und befinde mich sozusagen in der ‚Kür‘, und werfe diese Grundkenntnisse auch einmal über Bord, wenn es einer Stilaussage dient.

    Stil erfordert erst einmal die Kenntnis von sich selbst. Erst dann kann ich mich in modisch ausdrücken. Da sich die Mode ändert und ich auch, wird mich das Thema weiter begleiten und ich freue mich sehr darauf.

    Deine Beiträge und das Forum sind mir dabei eine große Hilfe, weil ich mich modisch up to date fühle und immer Frauen da sind, die sich für Mode interessieren.

    herzliche Grüße in die Runde

    Claudia

  41. Ich glaube die Suche nach dem richtigen Stil hört nie auf bzw. ändert sich auch im Laufe der Zeit. Ich hatte erst ab 40 die Ruhe und Gelassenheit nicht mehr jedem Modetrend hinterherrennen zu müssen.

  42. Liebe Stephanie, bin erst relativ neu dabei und bin froh, dass ich auf Deinen Blog aufmerksam wurde. Habe meine Stilreise früher immer sehr genossen, Fehlgriffe waren natürlich auch dabei. Ich denke auch, dass die Stilreise das ganze Leben andauert und sich auch immer wieder ändert. Im Moment allerdings gerät bei mir alles aus den Fugen! Durch die Wechseljahre hat sich meine Figur verändert, die Formen wurden weniger, das Gewicht wurde mehr. Es fällt mir gerade sehr schwer meinen Stil zu finden. Habe manchmal gar keine Lust mehr auf Mode und Ausgehen. Stöbere oft im Internet und suche… (so habe ich auch Deine Seite gefunden). Bin immer dankbar für Deine Tipps.
    Wünsche Dir eine schöne, inspirierende Adventszeit!
    Liebe Grüße
    Sylvi

  43. Kathleen Luka

    Guten Morgen, liebe Stephanie und guten Morgen in die Runde!
    Die Suche und Beschäftigung mit dem eigenen Stil ist für mich eine lebenslange Reise, die teilweise in spannenden Schleifen verläuft und durch die ständige Veränderung und Weiter-Entwicklung der eigenen Person und der Modethemen nicht enden wird. Immer gibt es Neues zu entdecken, neue Ideen zu entdecken, auszuprobieren, zu verwerfen, anzupassen, zu verabschieden, doch wieder neu aufzunehmen und und und… Wo ich gerade stehe auf dieser Reise? Wie im Leben – mittendrin! Weil: Die einzige Konstante im Leben ist die ständige Veränderung.
    Einen schönen 1. Advent für alle und viel Glück bei der Verlosung!

  44. Da man sich selbst und die Welt um einen herum sich ständig ändert, muss man auch seinen Stil immer weiter anpassen. Natürlich hilft es enorm, wenn man schon einen Startpunkt gefunden hat, mit dem man sich sicher fühlt, einen Stil, in dem man sich wiederfindet. Ich selbst bin auch immer weiter auf der Suche nach Verbesserung, und habe dank der Moderflüsterin jetzt auch Freude daran.

  45. Aleksandra Labus

    Liebe Stephanie,

    wenn ich so in meinen Kleiderschrank sehe, habe ich den Eindruck, dass ich eigentlich noch immer keinen richtigen, eigenen aussagekräftigen Stil habe…
    Aber: dank Ihrer Beiträge, die ich seit einigen Jahren verfolge, spüre und sehe ich ganz deutlich, dass sich bei mir etwas tut!
    Ich habe damit angefangen, dass ich mein Leben und meine Bedürfnisse für Kleidung kritisch zu betrachten begann und mir eine Liste gemacht habe, was ich brauche, was ich mir leisten kann, wie ich wirken möchte und wie ich dies erreichen kann. Meine Erkenntnis: Ich habe nicht viel Platz im Schrank, mag Hochwertiges und – ja, das gibt es wirklich- gehe nicht gern shoppen! Herausgekommen ist, dass dass ich durch mein überschaubares Budget, einen klassischen Stil bevorzuge, der sich in Klasse statt Masse und nur wenigen, neutralen Farben ausdrückt. (An dieser Stelle hat mir der Blog zum Thema Basisfarben und Akzentfarben, unbezahlbare Hilfe geleistet!) Das hat die Vorteile, dass ich dank hochwertiger Textilien seltener einkaufen muss, die Kleidung so zeitlos ist, dass ich sie über Jahre tragen kann ohne „out“ zu wirken und weil ich mittlerweile hauptsächlich Farben im Schrank habe, die gut miteinander kombinierbar sind, sehen meine Outfits eher elegant und damit geschmackvoll aus.
    Ich glaube, ich bin mittlerweile erwachsener geworden, wenn auch noch ab und zu etwas mehr Stil und Pepp guttun würde. Aber ich arbeite daran.

    Sie haben mich maßgeblich beeinflusst und geprägt. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.

    Herzlichst,

    Aleksandra L.

  46. Dorothea Kugel

    Liebe Modeflüsterin.

    Nachdem ich die meiste Zeit meines Lebens das angezogen habe, was ich gerade im Laden gefunden habe und was mir gefiel, habe ich mich jetzt, in der Mitte meines Lebens entschlossen, mich mal intensiv und wissenschaftlich mit meinem Stil zu beschäftigen und es nicht mehr dam Zufall zu überlassen. ;-)

    Nachdem ich dann einige Bücher gelesen habe, war ich eigentlich verwirrter als vorher. Zum Glück bin ich auf die Modeflüsterin gestoßen, so dass sich der Nebel lichten konnte. (Und deshalb bin ich auch schon ganz gespannt auf die Akademie.)

    Meine bisherigen Erkenntnisse sind jedenfalls, dass man sich für seinen Stil gut kennen muss. Zunächst einmal sind da ja die unveränderlichen körperlichen Voraussetzungen: die eigene Farbgebung und seine eigenen figürlichen Besonderheiten. Jeder Mensch ist ja eine eigene architektonische Meisterleistung, aber das erstmal zu erkennen, braucht eine gute Anleitung – wie wir sie hier, zum Glück, bekommen.

    Und dann ist da die Frage: Wer bin ich? Da half mir zum Beispiel der Blusen- Workshop. Denn obwohl ich Rüschen, Bubikragen, Blumenmuster etc. schön finde, bin ich als Persönlichkeit nicht lieblich und romantisch. Und damit würde ich der Welt etwas Falsches über mich mitteilen. Was zu einem weiteren Punkt führt: Mode ist eine Sprache, die wir, ähnlich wie die Körpersprache wohl verstehen können, aber die wir erstmal bewusst „sprechen“ lernen müssen. Auch diese Erkenntnis traf mich beim Lesen des Modeflüsterin-Blogs. Also fange ich an, mir die „Vokabeln“ ganz bewusst zu machen und mich zu fragen, was sage ich damit aus.

    Aber der eigene Stil ist, meiner Meinung nach, eben diese Kombination aus: Was hüllt meinen Körper am schönsten ein und betont meine Vorzüge? Das ist etwa, was man (hoffentlich) bald verstanden hat und wo es ja auch viele Hilfsmittel, wie Farbberatungen etc. gibt. Und der Frage: Wer bin ich? Was will ich den Menschen über mich mitteilen? Und das ist ja eine Frage, die sich immer mal wieder neu stellt und die uns ein Leben lang begleitet.

  47. Liebe Stephanie,
    auch ich denke, dass die Suche nach dem eigenen Stil nie wirklich abgeschlossen ist. Die Lebensumstände (kleine Kinder, später dann Beruf, jetzt körperliche Veränderungen durch die Wechseljahre) ändern sich und meine jeweilige Kleidung spiegelt das wieder. Trotzdem sehe ich in der Rückschau, dass ich mich schon immer eher sportlich-leger gekleidet habe und noch kleide, heute vielleicht mit feineren Stoffen als zur Kleinkinderzeit.
    In den letzten Jahren habe ich mich dank diesem Blog intensiver damit beschäftigt, was ich gut und weniger gut tragen kann. Entscheidend ist meiner Meinung nach, die eigene Figur gut zu kennen und zu akzeptieren (schwierig, schwierig -sowohl im positiven als auch im negativen) Tipps, wie ich dann vorteilhaft damit umgehe, habe ich vorwiegend Ihrem Blog entnommen (hoher Hosenbund, keine auffälligen Gürtel…). Bei Unsicherheit bzgl. Farben half mir eine gute Farbberatung.
    Wo stehe ich? Es fällt mir leichter zu erkennen, welche Schnitte mir stehen und welche nicht, die Fehlkäufe sind weniger geworden, leider (noch?) nicht ganz verschwunden.
    Es wird immer spannend bleiben, denn Leben ist oft auch Veränderung.

  48. Ich denke, dass jeder einen eigenen Stil HAT.
    Manchmal fühlt man sich wohl damit, manchmal nicht. Einige ändern im Laufe ihres Lebens die Art und Weise, wie sich präsentieren, andere wiederum nicht. Aber auch das ist persönlicher Stil.
    So gesehen habe ich meinen eigenen Stil seit der Zeit, als ich angefangen habe, für meine Kleidung selbst zu sorgen. Meine Farben habe ich schon sehr lange gefunden. Ich weiß, welche Kleidungsstücke mir gefallen, aber nicht immer, warum sie mir stehen oder eben nicht. Früher habe ich mich förmlicher präsentiert als heute. Da ist es schon legerer/sportlicher geworden. Aber mein Stil ist es immer und war es immer.
    Liebe Grüße Doris alias Eusebia

  49. Susanne M.

    Liebe Stefanie

    Wie lange es dauert seinen Stil zu finden? Ich denke da gibt es keine allgemeingültige Zeitangabe. Stil ist Entwicklung und Entwicklung ist etwas sehr individuelles. Gleichzeitig denke ich ist Stilfindung etwas das nie komplett abgeschlossen ist da Menschen sich ihr Leben lang verändern und da Stil nichts starres, unveränderliches ist sich entsprechend mitentwickeln wird. Ich selbst befinde mich gerade in einer Phase in der sich einiges in meinem Leben verändert, was auch Einfluß auf meinen Stil hat. Somit ist gerade einiges auf dem Prüfstand und meine bisherige Einstellung zu diversen Themen aus dem Bereich Mode, Verhalten und Prioritäten sind sich am verändern und ich bin gespannt wie sich alles entwickeln wird. Einen schönen 1. Advent wünscht dir und allen anderen deiner Leserinnen Susanne

  50. Hallo liebe Stephanie und liebe Flüsterinnen,

    eine interessante Frage – und all die Antworten bisher finde ich ebenso interessant!

    Ich finde schon, dass man seinen Stil finden kann (wenn man will). Und auch, dass die Essenz bleibt, obwohl alles im Fluss ist und sich weiter entwickelt (wie die Persönlichkeit: die wenigsten ändern sich im Laufe der Jahre komplett, manche Anlagen werden verstärkt, andere verkümmern, aber eigentlich war alles schon da).

    Ich stelle rückblickend fest, dass sehr viele Lieblingsstücke aus meiner Kindheit/Jugend schon mit „meinem“ Stil zu tun haben. Obwohl mir das so damals natürlich nicht bewusst war! Wie wohl die meisten habe ich in meinen 20ern und 30ern viel ausprobiert, viel Trial &Error – nach der Motto: Wer möchte ich heute sein?

    Seit einigen Jahren kristallisiert sich immer stärker heraus, in welchen Kleidungsstücken und Kombinationen ich mich wirklich als „ich“ fühle. Und das ist für mich der wichtigste Punkt bei der Auswahl meiner Outfits. Falsche Farbe, tut nix für die Figur – beides nicht so schlimm wie „fühlt sich verkleidet an“.

    Natürlich passe ich mich dem Anlass und der Lebenssituation ein Stück weit an; ich kann casual und formell, aber beides innerhalb meiner ganz persönlichen Parameter.

    Wichtig finde ich, neugierig zu bleiben und zeitgemäß zu sein – nicht den Stil selbst ständig zu ändern, sondern die Umsetzung und Interpretation modern zu halten.

    Liebe Grüße und einen schönen ersten Advent! Diana

  51. 1) Wie lange dauert es, um den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?

    Eigentlich weiß man das instinktiv schon immer, hat es aber aus verschiedenen Gründen vergessen oder nie bewusst reflektiert, oder es wurde durch die Lebensumstände verschüttet. Und trotzdem dauert die Reise zum Stil gewissermaßen ewig, weil sich endlos damit spielen oder daran feilen lässt, und weil wir selbst uns ändern innerlich wie äußerlich.

    Seinen Stil in modischer Hinsicht zu kennen und zu praktizieren, ist aber auch ein Handwerk, in dem es nicht jeder zur Meisterschaft bringen wird. Es ist eine Kunst, die auf verschiedenen Leveln betrieben werden kann. Nicht jeder kann ein Rembrandt sein. Aber da wir nun mal nicht nackt herumlaufen wollen, ist jeder gezwungen sein Bild zu malen ;-).

    Wie gut, wenn man da das Grundvokabular des Malens möglichst gut erlernt und weiß wie man seinen Pinsel spitzt und welche Techniken und Materialien es gibt. Das hilft und kann beschleunigen, Talent und Fleiß und harte Arbeit ersetzt es aber nicht.

    2) Und wo stehen Sie gerade auf dieser Stilreise?
    Ich bin mittendrin, und will schauen, wie weit ich kommen kann. Es ist ein schöpferisches Betätigungsfeld, das neben Musikmachen und Gartengestalten ein schönes, wenn auch ganz schön zeitaufwendiges Hobby geworden ist. Ich hoffe, irgendwann mit weniger Zeitaufwand denselben Spaß mit der Mode zu haben. Wenn meine Lektionen gelernt sind, und viele praktische Übungen erledigt.

    Dafür gibt es ja mit Deinem Blog und dem Forum eine wunderbare Hilfestellung – welch Glück. :-)

    Alles Gute und gutes Vorankommen beim Umbauen und Neuentwickeln!

    Herzliche Grüße
    Cathleen

  52. Liebe Stephanie,
    manche lernen es nie. So wie ich. Ich begebe mich in die Hände einer Verkäuferin. Sage das auch vorher, und bleibe wenn es gut läuft jahrelang einem Geschäft treu. Zu Hause denke ich oft, die hatte wirklich recht. Oder mein Störgefühl vor dem Kauf hatte seine Berechtigung. Je nachdem. Deine Anregungen nehme ich auf. Das funktioniert bei konkreten Anregungen gut. Zbs. Ausschnitte und Ärmellängen. Ansonsten bin ich ziemlich hilflos. Und wenn ich aus dem Fenster sehe, sind die meisten Passanten ungünstig angezogen. Mein Vorteil besteht darin, dass ich nicht die Billigshops ohne Verkaufspersonal betreten muss.

  53. Wie lange es dauert, den eigenen Stil zu finden? Ich denke, damit ist man nie wirklich fertig, es passieren immer wieder neue Dinge im Leben, die den Stil beeinflussen. Ich selber bin immer noch damit beschäftigt, meinen Stil zu finden, d.h. im Kopf habe ich ihn gefunden, im Kleiderschrank aber noch nicht. Aber mit Ihrer Hilfe geht es voran! Viele Grüße Eva

  54. Liebe Stephanie,

    ich bin nun seit einem guten Jahr aktiv im Modeflüsterin-Forum dabei. Wenn ich Fotos von vor einem Jahr ansehe und meine heutigen damit vergleiche, bin ich schon einen guten Schritt weitergekommen – aber noch lange nicht am Ende.

    Ich weiß mittlerweile sehr gut, was mir wichtig ist, was ich ausdrücken möchte, aber bei der Umsetzung dessen in Mode bin ich noch unsicher. Ich stelle aber fest, dass die Beschäftigung mit Outfits, das Heraussuchen auf Pinterest und anderen Bilderquellen mehr und mehr dazu führt, aus der Vielzahl an Angeboten zu filtern.

    Auch die Herangehensweise an den eigenen Stil kann ganz unterschiedlich sein: die einen machen es intuitiv, während andere – so wie ich – das Ganze eher von der theoretischen Seite angehen. Wie lange der einzelne dafür braucht, ist individuell verschieden: die einen brauchen länger (dazu würde mich zählen), andere hatten es in kürzester Zeit drauf.

    Dianas Satz „Wichtig finde ich, neugierig zu bleiben und zeitgemäß zu sein – nicht den Stil selbst ständig zu ändern, sondern die Umsetzung und Interpretation modern zu halten“ finde ich treffsicher und ein gutes Motto!

    Allen noch einen schönen Adventssonntag und herzliche Grüße
    Irene

  55. Christine Gehrig

    Jenseits der 40 können Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl so zum Vorschein kommen, wie frau es nie für möglich gehalten hätte. Damit einher geht auch die Mutentwicklung zum ganz eigenen Stil, weil frau sich mehr und mehr so mag, wie sie ist. Ja, sie ist stolz auf ihre Einzigartigkeit. Deshalb würde ich die entscheidende Stilentwicklung zwischen 40 und 50 ansiedeln.
    Ich selbst bin 57 und beherzige das, was meine Tochter mal geäußert hat:
    Nur, weil man älter ist, muss man nicht rumlaufen wie ein Sarg.
    Ich mag es, meine Lebensfreude auch durch Farben und Kreativität bei Kleidung, Schmuck und Frisuren auszudrücken – so, wie es zu meinem Typ passt. Hierbei haben mir die Tipps von Ihnen, liebe Stefanie, sehr geholfen!

  56. Angelika Scheuer

    Hallo Stephanie,

    mir scheint, dass sich die Vorstellung vom eigenen Stil schon recht früh formt, aber dass man ein Leben lang vor der Aufgabe steht, wie man diesen Stil realisieren soll – wenn sich die Lebenssituation, der Körper und der Geldbeutel verändern.

    Ich fühle mich durchaus angekommen – ich weiß, was mir steht und was nicht – aber für Tipps und Tricks, wie ich meinen Stil noch besser umsetzen kann, bin ich immer offen und dankbar.

    Viele Grüße und schönen Advent!
    Angely

  57. Stil Reise trifft es sehr gut .Ich bin immer mal wieder auf der Reise . Eigentlich kenne ich meine Farben und auch meine Proportionen und weiß auch wie wichtig es ist das zu berücksichtigen . Beim Einkauf , gerade zu Anfang einer neuen Saison , lasse ich mich dann doch manchmal inspirieren von Dingen die gar nicht zu mir passen. Wichtig ist auch wirklich alles anzuprobieren auch wenn es sich nur um ein T-Shirt handelt . Leider beherzige ich das auch nicht immer und wundere mich dann zu Hause das ich mich gar nicht wohlfühle . Da sich meine Proportionen durch die Wechseljahre etwas verändert haben befinde ich mich gerade wieder auf der Reise zu meinem Stil. Ich nehme mir jetzt mehr Zeit zum einkaufen und probieren ,fehlt mir die Zeit kaufe ich nichts. So hat sich mein Kleiderschrank mit Wohlfühlgarderobe gefüllt und ich bin erst mal wieder fast an meinem persönlichen Stil Ziel angekommen. Auch Dank deines Blogs und der tollen Tips , die mich immer wieder auf den richtigen Weg bringen. Schönen ersten Advent Ines

  58. Hallo Stephanie,
    ich glaube, die Zeit die man braucht, um den eigenen Stil zu finden hängt sehr von der einzelnen Persönlichkeit und einem angeborenen Gespür für Farben und Formen ab. Meine Tochter hat schon seit ihrer Jugend ein sehr gutes Gespür dafür was ihre Persönlichkeit unterstreicht. Ich dagegen gehe jetzt mit großen Schritten auf die 60 zu und bin immer noch auf meiner Stilsuche. Immer wenn ich denke, dass ich fast am Ziel bin, sehe ich ein Foto von mir und bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, weil die Harmonie fehlt oder die Farben nicht passen…. Ich glaube auch, dass man mit zunehmendem Alter seinen Stil anpassen muss, da sich die Körperformen sowie Haut- und Haarfarbe verändern. Es ist eine Reise die wahrscheinlich nie endet.
    Ich bin froh, dass ich vor ein paar Monaten Deine Seite entdeckt habe, sie ist mir eine wertvolle Unterstützung auf meiner Stilreise. Ich bin noch ganz am Anfang meiner Reise und habe inzwischen meine Lieblingsfarben gefunden. Als nächstes werde ich die Proportionen genauer unter die Lupe nehmen. Es gibt noch so viel zu entdecken!
    Eine schöne Adventszeit und viel Erfolg bei Deinen Umgestaltungen!
    Viele Grüße, Petra

  59. Der Weg zum eigenen Stil geht immer weiter, da ich mich ja verändere. Also dauert er ein Leben lang, aber dafür ist es spannend.
    Mit 20 habe ich mich nicht mit Stil befasst und sicher auch die eine oder andere Modesünde begangen. Jetzt mit 40 bin ich in einem neuen Lebensabschnitt und merke, dass modisch nicht mehr alles geht und ich mich z.B. nicht mehr wohlfühle in zu mädchenhaften Kleidern. Dank der Modeflüsterin setze ich mich seit 2-3Jahren mit Mode und Stil auseinander, ich bin gefühlt bei 20%.

  60. Janina Mehlem

    Hallo Stephanie!

    Da ich schon immer kurvig war und in meinem Elternhaus Mode nie groß Thema war, umfasste mein Stil bisher tatsächlich eher nur die Frage, etwas anzuziehen zu finden, das mir passt….

    Nach einer OP vor 2 Jahren hat sich dies geändert… ich habe bei Pinterest deine Artikel gefunden und mich in den 3 Wochen, die ich im Bett verbringen musste, von vorne bis hinten durchgelesen und war total angefixt. Seitdem bin ich „auf der Reise“ und habe fast täglich neue Erkenntnisse darüber, was bei mir funktioniert (und was alles nicht) und was ich will. Nur die Frage: „wo finde ich das, was funktioniert und ich will“ ist immer noch schwierig, aber ich arbeite daran, mir eine funktionierende grundgarderobe zuzulegen.
    Dass die Reise noch eine lange sein wird und ich noch ganz am Anfang stehe, davon gehe ich aus. Aber ich freue mich auf den Weg!

  61. Kluge Fragen stellen Sie, liebe Stephanie. Eine lebenslange Reise zu meinem Ich und „der“ Stil ändert sich immer wieder; mal graduell, mal deutlich. Eine Konstante sind sicherlich meine Jeans, die mich schon sehr lange in unterschiedlichen Ausführungen begleiten. Ebenso meine Kaschmirpullover. Entdeckt habe ich, seit ich in den Wechseljahren bin, Blusen und Kleider. Ich denke, wir ändern uns und unser Stil ebenso. Wenn es Voraussetzungen für einen persönlichen Stil gibt, sind das Offenheit, Neugier und Selbstironie. Eine schöne Adventszeit und wunderbare Feiertage wünsche ich Ihnen, liebe Stephanie und allen Mitleserinnen, Annette

  62. Hallo liebe Stephanie,
    und wie schön, liebe Mitstreiterinnen, eure Gedanken zum Thema Stilfindung zu lesen. Ich sehe das Projekt auch als einen lebenslangen Prozess, immer unter der Voraussetzung dass man sich damit auseinandersetzt. Dieses Thema war sehr lange nicht wirklich wichtig für mich, deswegen kann ich nicht von einem jahrzehntelangem Prozess reden, auch wenn mir immer wieder Teile einfallen, an denen ich besonders hing und die mir auch jetzt noch gefallen und es PHASEN gab ;-)

    Seit ich mich aktiv mit meinem Stil beschäftige, ist der Spaß daran immer größer geworden und wenn ich deinen Blog nicht kennen gelernt hätte, wäre da nicht wirklich etwas Stimmiges heraus gekommen. Den Figurtyp zu kennen und sich mit den eigenen Proportionen zu beschäftigen ist für mich, die absolute Grundlage. Ich habe mittlerweile so tolle Basics gefunden, dass ich diese bespielen, und damit ganz viel ausprobieren kann. Die Leinwand ist quasi bespannt. Es gibt keine Situationen mehr, in denen ich mich schlecht angezogen oder irgendwie unwohl fühle. Ich muss es anders ausdrücken: Ich fühle mich viel wohler als vorher, da der Blick geschärft ist. Ganz frei nach Reich-Ranicki „Es ist besser in einem tollen Outfit zu heulen, als im Jogginganzug“. Durch das aktuelle Wissen und die Grundausrüstung treffe ich mittlerweile ganz BEWUSSTE Entscheidungen (im Modebereich wohlgemerkt). Das Leinwandspannen hat etwa 2-3 Jahre gedauert, ohne Moodboard wahrscheinlich ewig…

    Es ist also schon viel passiert, aber stilistisch-„richtige“ Entscheidungen treffe ich immer noch, indem ich mich gegen viele Elemente entscheide. Langsam lerne ich spontane Begeisterung von echten langfristigen großartigen Begleitern zu unterscheiden. Und der Entscheidungsprozess für oder gegen ein Kleidungsstück ist meistens schwierig, denn ganz klar ist mein Stil nicht definiert, außerdem haben die letztendlichen Kombinationsmöglichkeiten auch noch ein Wörtchen mitzureden. Die bisherigen Erfahrungen haben mir vor Allem gezeigt, dass ich ganz viel Spaß beim Ausprobieren habe, auch wenn sich hin und wieder schon Muster heraus kristallisieren. Irgendwann wird es vielleicht einen Jasmin-Signature-Look geben, aber im Moment ist das nicht mein Ziel. Die Beschäftigung mit verschiedenen Stilelementen und Möglichkeiten (auch bei anderen Frauen) macht mir aktuell mehr Freude.

    Ganz liebe Grüße und eine tolle Adventszeit,
    Eure Jasmin

    PS: Ich merke immer wieder, wie sehr es mir hilft deine Beiträge zu kommentieren, in Worte zu fassen, wie man zu einem bestimmten Modethema steht. Also danke für deine Fragen, liebe Stephanie und schade, dass es wahrscheinlich wegen der Verlosung keine Kommentare von dir geben wird..

  63. Hallo liebe Stephanie,

    auch für mich ist Stil ein lebendiger Prozess, der in Bewegung ist und immer mal wieder variiert. Mein Grundgerüst habe ich gefunden und dazwischen ist genug Raum für Variationen, Veränderungen usw. Vielleicht bin ich ja mit 70 eine durchgeknallte Alte und heiße Antje „Apfel“ nur rockiger und frecher ;-))

    Liebe Grüße und trotz der vielen Arbeit eine fröhliche Vorweihnachtszeit
    Antje

  64. Wenn man unter Stil versteht, bestimmte Regeln zur Optimierung des Aussehens, z.B. der Figur zu kennen und anzuwenden, oder zu wissen, wie man sich am vorteilhaftesten darstellt, dann kann die Stilreisende vielleicht irgendwann ans Ziel gelangen. Die Vorgehensweisen sind verschieden. Eher systematisch oder eher intuitiv. Wenn man aber unter Stil den Ausdruck der eigenen Persönlichkeit versteht, dann glaube ich, dass die Reise immer weitergehen kann, denn so wie man sich im Laufe eines Lebens verändert, so verändert sich mit einem selbst auch die Art sich zu kleiden und zu schmücken. Da können die Lebensumstände ebenso eine Rolle spielen, wie ganz simpel die Veränderung der Figur. Und natürlich die persönlichen prägenden Erlebnisse.
    Ich selbst habe momentan so etwas wie meinen Stil gefunden, aber nur in groben Zügen und ich hoffe auf Veränderung, nicht auf Erstarren. Ich bin eher klassisch unterwegs und experimentiere vorsichtig mit Stilbrüchen, wozu mich die Frauen aus dem Forum ermuntert haben.
    Liebe Grüße Nora

  65. Guten Abend Stephanie!
    Eine tolle Verlosung und eine interessante Frage, die da zu beantworten ist.
    Bei mir stelle ich fest, dass ich als junge Erwachsene eigentlich schon meinen Stil gefunden hatte. Eher klassisch, kaum Muster und ein Hang zum „Edlen“. Selbst als ich noch zur Schule ging mussten es schon E. Aigner – Uhrarmbänder und oft weiße Blusen (aus gutem Material) etc sein. Für vieles habe ich damals gespart oder gejobt…und meine Kleidung immer gepflegt und akribisch gebügelt. Das war in der Studentenzeit nicht immer „angesagt“
    In der Familien-Phase hatte ich mehr Freude daran meine Kinder „nett“ zu kleiden und habe von meiner klassischen, sportlichen, sachlichen Kleidung gelebt. Heute ist mir ganz klar, was zu mir passt und was in meinen Schrank „muss“. Auf jedenfall eher weniger und dafür hochwertig und seit einigen Jahren auch unbedingt und möglichst fair gehandelt. Manchmal, wenn ein geliebtes Kleidungsstück aufgetragen ist, bin ich richtig traurig und versuche etwas ganz,ganz ähnliches zu finden. Ich habe einen Fundus und ergänze einfach ab und zu, allerdings selten Dinge von denen ich ahne, dass ich sie nur eine Saison tragen werde. Ich habe schon sehr früh (lange vor Moodboard, Instagram und Blogs) angefangen, mir Bücher mit meinen Modewünschen und -vorstellungen und mit Frisuren zusammen
    zustellen (ausgeschnitten aus Modezeitungen) und bin auch damit einkaufen gegangen und oft gut beraten worden. Heute bin ich glücklich und zufrieden mit meinem Stil und habe immer noch Spaß daran, meine Kleidung zu ergänzen und neu zusammen zu stellen. Im klassischen oder üblichen Verständnis bin ich sicher nicht „wirklich“ modisch, aber sehr zufrieden.
    Viele Grüße und danke für die Inspirationen und die ausgesprochen schönen Illustrationen auf Ihrem Blog ! Marie

  66. Liebe Stephanie
    Herzlichen Dank, da mache ich doch gerne mit hüpfe in den Lostopf.
    Aus meiner Sicht ist die Stilfindung eine lebenslange Reise oder vielleicht eine Art Endlosschlaufe mit Etappenzielen, Siegen und Niederlagen. Sie wird geprägt von verschiedenen Lebenssituationen, Umständen, Gesundheitszustand, Alter/Figurveränderung, Psyche, Gewichtsveränderungen etc…

    Dank Farb- und Stilberatung vor einigen Jahren habe ich Kenntnis was zu meinem Bodytyp vorteilhaft ist und den guten Tipps von dir, der Modeflüsterin, sowie dem Schwarmwissen der Forumfrauen habe ich viel dazugelernt und bin stilmässig weiter, sicherer, gelassener und zufriedener als noch vor einigen Jahren!
    Für mich ist eine Etappenziel erreicht wenn ich mit meinem Outfit zufrieden bin, mich wohlfühle und sobald ich das Haus verlasse nicht mehr an meine Kleidung denke!

    Ich bin schon sehr gespannt was du für uns im neuen Jahr vorbereitet hast, denn ich kann mir noch nicht allzu viel unter Modeakademie vorstellen. Es bleibt also spannend mit dir!

    Ich wünsche dir trotz vieler Arbeit eine besinnliche Adventszeit voll Licht und Wärme!

    Liebe Grüsse
    Barbara

  67. Liebe Stephanie,
    eigentlich müsste man, wenn man deine Frage beantworten will, zunächst darüber nachdenken, was Stil denn eigentlich ist. Wikipedia beschreibt Stil als: „charakteristisch ausgeprägte Erscheinungsform, Ausführungsform menschlicher Tätigkeiten“, auch des sich Kleidens. Der eigene Stil schwebt nicht im luftleeren Raum, sondern ist abhängig vom geschmacklichen „Kanon“ der Gesellschaft. Die eigene Persönlichkeit bestimmt, ob ich mich von diesem Kanon eher abgrenzen will, (wie z.B. damals der Punk, aber auch Trendsetter) oder ihm eher entspreche oder alles dazwischen. Auch die Umstände, in denen man gerade lebt, haben Einfluss auf den Stil. Die Persönlichkeit mag sich im Laufe des Lebens nur graduell ändern, die Umstände können es radikal. Insofern ist Stilfindung ein Prozess, der wie alle (Lebens)Prozesse aktivere und passivere Phasen durchläuft. Und wie immer gibt es keine Patentrezepte, wie der eigene Stil gefunden, verfeinert, verändert werden kann. Aber hilfreiche Blogs (wie dieser, Merci an dieser Stelle an dich, liebe Stephanie @modefluesterin) und Freundinnen oder Fachfrauen, die einem beratend zur Seite stehen können.
    Ich selbst bin dabei, meinen Stil zu verfeinern. Ich weiß, was mir gefällt, ich höre von anderen, was mir steht, ich schaue in Blogs oder Zeitschriften, welche Trends es gibt und ich versuche daraus meinen Stil zu kreieren, der nach Möglichkeit mit dem auskommt, was sich bereits in meinem Schrank befindet. Derzeit liegt mein Fokus also zum einen darauf, mit Phantasie und Inspiration von außen, etwas Eigenes aus dem Vorhandenen zu schaffen und bestimmte Dinge in einer hohen Qualität anzuschaffen.
    Einen schönen ersten Adventabend an alle.

  68. Liebe Stephanie,
    ich glaube, das ist eine immerwährende Reise. Erst lernt man die Basics. (Die Vöglein zwitschern, das könne man nächstes Jahr quasi mit Diplom machen).
    Dann hat man eine Garderobe, die zu einem passt, mit der man sich souverän fühlt und Komplimente erntet.
    Und dann, ja dann kommt das Leben.
    Und darum ist es wichtig, immer wieder zu überprüfen, ob dass, was man im Schrank hängen hat, noch zu der Person passt, die man mittlerweile geworden ist.
    Ich finde es hilfreich, dann wieder bei null anzufangen und alle Parameter zu überprüfen. Bin ich noch der gleiche Farbtyp. Will ich noch die gleiche Botschaft senden? Und über die Figur reden wir gar nicht.
    Vielen Dank, dass du uns da immer unterstützt.
    Liebe Grüße
    Susan

  69. Ich glaube ehrlich gesagt, dass man sich das ganze Leben lang auf (s)einer Stilreise befindet. Lebensumstände ändern sich, Mode und Sehgewohnheiten beeinflussen den Geschmack, der eigene Körper verändert sich mit dem Älterwerden. Ich habe gerade erst angefangen über Stil nachzulesen, bisher habe ich alles nach Gefühl gemacht, jetzt bekommt der Kopf was zu tun :-)).
    Wohin es führt weiß ich noch nicht.
    Schöne Vorweihnachtszeit wünscht
    Andrea

  70. Hallo Stephanie,
    ich glaube, sowas dauert mehrere Jahre bis ein Leben lang. Man entwickelt sich ja immer weiter. Ich bin auch noch nicht am Ende der Reise, aber nahe dran, hoffe ich zumindest.

  71. Hallo Ihr Lieben, ich denke, die Richtung wird nach der Experimentierphase festgelegt. Also etwa Anfang 20. Aber genau wie wir uns immer wieder verändern, passen wir auch unseren Stil an. Bei meinem 1. Job nach dem Studium war Business Look gefragt. Den ich aber auf meine Weise abgewandelt habe. Heute arbeite ich als Ernährungs- und Fitnesscoach für Frauen ab der Lebensmitte. Da wäre ein Kostüm fehl am Platz. Stattdessen Kleidung, die zwar bequem ist, aber a) gut passt und b) die für mich richtigen Farben hat.

  72. Hallo Stephanie,
    eine gute Frage! Ich meine, dass Stil immer mit Selbstbewusstsein einhergeht, im Sinne dessen, dass man sich seiner / seines Selbst bewusst ist. Für mich hat Stil sehr viel mit der eigenen Persönlichkeit und Ausstrahlung zu tun. Man kann selbstverständlich das Handwerkszeug erlernen, d.h. all die wertvollen Tipps, die Du hier gibst und noch viel mehr. Man kann sich entscheiden, ob man heute elegant und morgen ein Hippie sein möche und es wird bei einer Person, die eine entsprechende Flexibilität aufweist jedesmal top aussehen. Ein ruhiger, schüchterner Mensch wird in einem gewagten Outfit nicht gut aussehen, auch wenn es ihm farb- und formtechnisch noch so gut steht. Das, was man lernen muss, ist, wie man selbst tickt, welche Wirkung man auf andere hat und wenn man dann Tipps, wie sie hier gegeben werden, berücksichtigt, hat man seinen (aktuellen) Stil gefunden. Fazit: so, wie man sich und seine Persönlichkeit entwickelt, so kann man auch den eigenen Stil entwickeln.

  73. Ingrid Kümmerle

    Liebe Stephanie,
    swatch-Uhren sind auch Bestandteile meiner Stilfacetten. Situativ lebe ich verschiedene Stiltypen.
    Ich achte darauf, dass ich mich in meiner Kleidung „angezogen fühle“, sodass ich mein outfit wieder vergessen kann, um mich auf andere Dinge in meiner Umgebung konzentrieren zu können.
    Mein Stil ändert sich immer mal wieder, da ich sehr modeaffin bin. Mich würde es auch langweilen, immer und immer wieder denselben Stil zu tragen, selbst wenn dieser der Perfekte wäre. Mir würde die Lebendigkeit, der Wandel , die Vielfalt fehlen.
    Liebe Grüße Ingrid

  74. Hallo liebe Stephanie!
    Was für eine tolle Adventsaktion und so interessante Antworten! Vieles gehe ich mit, manches ist bei mir anders. Erstmal zu Frage 2: Eine entscheidende Stilentwicklung habe ich mit Anfang 30 gehabt. Das hatte mit gewachsenem Mut und Selbstvetrauen, verbunden mit den passenden Menschen, zu tun. Jetzt, mit Mitte/Ende 40 ist nochmal ein Umbruch da, der durch einschneidene persönliche und berufliche Änderungen gekennzeichnet ist und auch meinen Mode-Stil beeinflusst.
    Daher auch meine Antwort zu Frage 1: für mich ist die Zeit, einen eigenen Stil zu finden, vermutlich das ganze Leben. Ich bin gespannt. Dass ich diesen Zeitraum so lang einschätze, ist sicher eine persönliche Sicht, weil ich mich nicht sehr früh sehr sicher in modischen Fragen gefühlt habe und eigentlich noch nicht fühle. Andere Menschen könnten evtl. hier schon früh eine große Sicherheit gefunden haben.
    Viele Grüße und noch einen schönen 1. Advent

  75. Liebe Stephanie und liebe Moflü’s,
    Ich bin auch der Meinung, dass die Stilfindung eine lebenslange Reise ist, mit Stationen zum längeren oder kürzeren verweilen. In sehr jungen Jahren war ich sportlich , rockig unterwegs, dann im Laufe des Arbeitslebens sehr klassisch im Kostüm (ich wirkte damals älter als heute). Dann änderte sich mein ganzes Leben mit 33 und ich hatte plötzlich Kleidergröße 34-36, da war alles möglich. Erst seit Anfang 40 beschäftige ich mich ausführlich mit Stilfindung, bei meinen Farben bin ich sehr konsequent, auf Figuroptimierung pfeife ich meist (und zurück zur Größe 38) das ist mir meist zu unbequem. Dein Blog hat mir viel Input gegeben, besonders die Erkenntnis der hohen Taille. Beruflich ist auch so ziemlich alles erlaubt. Sportlich, rockig, casual setzt sich wieder durch. Ich gehe das alles intuitiv an, ich bewundere Cathleen, Ene & Karin das akribisch aufzuarbeiten.
    Schönen 1.Advent an Euch Alle!
    LG,
    Heike

  76. Liebe Stephanie,
    Eine ganz tolle Aktion, die beiden Fragen eignen sich ja auch super um zum Ende des Jahres noch einmal zu reflektieren…
    Die Reise ist für jeden unterschiedlich lang, die einen können schon sehr früh oder sehr schnell den eigenen Stil ausdrücken, die anderen sind ihr Leben lang auf der Suche.
    Ich habe das Gefühl auf dem Weg zu sein, aber nur in sehr kleinen Schritten vorwärts zu kommen. Aber das ist okay so.
    Immer wieder verändern sich Dinge und da kann ich inzwischen schon viel konsequenter reagieren.
    Liebe Grüße und Danke dafür,
    Kathrin

  77. Liebe Stephanie, ich denke seinen Stil kann man recht schnell finden, allerdings wurd dieser nie final sein, sondern such das ganze Leben mit der Persönlichkeit weiterentwickeln.
    Ich selber befinde mich mitten drin, es ist eine sehr intensive Reise zu sich selbst und seinem innersten Wesenskern.

  78. Liebe Stephanie,
    wie lange es dauert, den eigenen Stil zu finden, ist wohl individuell verschieden. Manche von uns haben ein intuitives Gespür für Mode und Stil, andere müssen es vielleicht erst mal strategischer angehen, baruchen mehr Zeit, um sich auszuprobieren und sich darüber klar zu werden, was zum eigenen Stil passt und was nicht. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Stil sich wahrscheinlich mit der Persönlichkeit weiterentwickelt: Es gibt ein paar „Basics“, die uns beständig begleiten, während sich andere Aspekte vielleicht im Laufe der Zeit verändern.
    Insofern kann ich nur von mir selbst sprechen: Meine Stilreise dauert mittlerweile etwa sieben Jahre an, und ich habe praktisch bei Null angefangen. Ich habe mittlerweile eigentlich ein ganz gutes Gespür dafür, welche Stoffe, Schnitte und Farben mir stehen, auch die stilistische Richtung, in die ich mich gerne weiterentwickeln möchte, ist mir schon weitgehend klar. Der Teufel liegt jedoch im Detail: Ich finde die Umsetzung meiner Visionen in ganz konkrete, alltagstaugliche Mode, doch schwieriger als gedacht. Das fängt schon damit an, die passenden Teile zu finden, und geht weiter bei den Feinheiten der Kombinationsmöglichkeiten oder der Qualität der Accessoires. Hier ist bei mir noch deutlich Luft nach oben. Auch der Balanceakt zwischen sinnlich-elegant und natürlich-entspannt (vielleicht noch mit einer Prise Sexyness) erfordert manchmal ganz schönes Fingerspitzengefühl, gelegentliche Bauchlandungen inklusive. Aber andererseits: Wäre es nicht langweilig, wenn alles schon klar wäre? Ich finde gerade diesen Prozess, diese Entdeckungsreise besonders spannend und freue mich auf die weiteren Etappen, die noch auf mich warten.
    Liebe Grüße,
    Karin

  79. Maren Ramona Kirchhoff

    Liebe Stephanie,

    ich glaube, mit einer so guten Hilfe wie deinem Blog und genügend Zeit, sich durch neu eingetroffenen Kollektionen zu probieren, um ein Gefühl für Schnitte und Materialien zu bekommen, dauert es 1,5 – 2 Jahr, um seinen Stil zu entwickeln. Voraussetzung ist aber, dass man bereits seinen Farbtyp und seinen Kontrastlevel kennt, sonst sieht man in einem stilistisch passenden Kleidungsstück nicht gut aus und dann fällt die Identifikation schwer, was eigentlich genau nicht stimmt.

    Und sobald sich die Figur oder die Lebensumstände drastisch ändern, muss nachjustiert werden. Wichtig finde ich aber auch im Sinn der Nachhaltigkeit, dass man sich ernsthaft überlegt, wie man stilistisch nicht mehr passende Kleidungsstücke dennoch tragbar machen kann, bevor man sie weggibt: Rüschen abtrennen, Knöpfe austauschen, neue Kombipartner finden, etc.

    Ich wünsche dir einen schönen Jahres-Endspurt und gutes Gelingen bei der Umgestaltung des Blogs!

    Liebe Grüße
    MaRa

  80. Renate Rahmstorf

    Ersteinmal freue ich mich auf die neue Gestaltung , danke!
    Mein Stil hat sich natürlich in den letzten Jahrzehnten :) geändert, aber vom Grundtenor ist er wohl klassisch- sportlich geblieben.
    Mittlerweile möchte ich so gerne etwas Neueres kreieren, aber ich krieg den Dreh nicht und lande immer wieder bei den vertrauten Kleidungsstücken, die mit zwar richtig gut stehen, aber die Sehnsucht bleibt…)

  81. Maren Ramona Kirchhoff

    Nachtrag: Sorry, ich habe Frage 2 unterschlagen…

    Persönlich habe ich meinen Stil dank dir vor ein paar Jahren gefunden. Nach einer radikalen Figuränderung (Lipödem-Schub) war ich unglaublich froh, als ich deinen Blog entdeckt habe, denn sonst würde ich mich heute in Wallewalle-Kleidung verhüllen und wäre sehr unglücklich:
    Früher war ich sportlich-androgyn unterwegs. Das funktioniert nicht mit einer ausladenden 46er Konfektiongröße am Unterkörper. Ich habe durch dich gelernt, meinen Körper anzunehmen und figurgerecht zu kleiden (taillierte Blazer, gut sitzende Röcke und Hosen), aber dennoch sportliche und rockige Akzente zu setzen. Ich fühle mich in meiner Kleidung rundum wohl.
    Nochmals liebe Grüße
    MaRa

  82. Andrea Müller

    Liebe Stephanie, das ist eine interessante Frage. Ich habe lange Jahre als Sekretärin gearbeitet. Durch den vorgegebenen Dresscode wurde mein Stil schon als junge Frau geprägt. Und ich habe mich immer wohlgefühlt. Die Freude an Stil, Farben und Formen hat mich immer motiviert, meinen Stil weiter zu vervollkommnen (Ihr Blog, Farb- und Stillberatung).
    Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit.
    Viele Grüße Ihre Andrea Müller

  83. Liebe Stephanie,

    ich denke, die Suche nach dem eigenen Stil beginnt früh, im Teenageralter. In groben Zügen findet man seinen Stil bis Anfang/ Mitte 20. Ich erlebe es aber selbst, dass sich der Modestil je nach Lebenslage ändern bzw. variieren kann. Bis Ende 20 war immer sehr chic und Körperbetont, glitzernd und immer ordentlich geschminkt unterwegs. Mittlerweile sind die Kleidungsstücke weiter und eine Spur bequemer geworden. Bei großen Feiern oder Anlässen hole ich meine Kleider und Pumps aber aus dem Schrank. Ich denke, insgesamt habe ich meinen Stil gefunden. Mittelhoher Absatz, hauptsächlich schwarz, die Röcke gehen bis zum Knie, der Ausschnitt ist schon ziemlich weit am Hals zu Ende. Der Schmuck ist nur dezent… ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit!
    Liebe Grüße
    Marina

  84. Manche Menschen finden sehr lange nicht zu ihrem Stil,ich befinde mich auf dem Weg der Festigung auf meiner Stilreise

  85. Liebe Stephanie, ich glaube manche Personen finden ihren Stil schnell, haben eben auch ein „Händchen“ dafür, was ihnen steht und andere finden ihn nie. Bei mir hat es etwas gedauert und die Entwicklung dauert auch noch an. Viele Kleidungsstücke sehen bei anderen toll aus, wirken bei mir aber überhaupt nicht. Dank der Modeflüsterin werden mir die Gründe dafür immer klarer. Es wird mir immer verständlicher, warum z.B. große Blumen oder Trompeten-Ärmel, die ich total schick finde, mir nicht stehen. Also kurz gesagt: meine Stilrichtung habe ich gefunden (sportlich, mal elegant, mal leger), aber ich feile noch an der Umsetzung.
    Vielen Dank für deine großartige Unterstützung und für alle eine schöne Weihnachtszeit!
    Liebe Grüße
    Alexa

  86. Andrea Sibbers

    Liebe Stephanie, da haben Sie jetzt noch zusätzlich viel zu tun mit all den interessanten Antworten! Das ist eine schöne Idee, darüber nachzudenken. Ich lese jetzt seit ça. 2 Jahren Ihren Blog und die Beiträge mit viel Interesse und habe schon einiges gelernt. Für die Theorie und Erarbeitung meiner Stilpersönlichkeit fehlt mir die Zeit, wenn ich es auch interessant finde, von den anderen“ Moflüs“ gelegentlich zu lesen. Es bleibt doch immer ein bißchen hängen und ich weiß inzwischen besser, was ich tragen kann und was ich besser sein lass. Ich schwanke aber immer noch zwischen meinen beiden Vorlieben „sportlich-chic“ und fröhlich bunten Blumenmustern, was stilmäßig weit auseinander liegt, ich aber der Gelegenheit anpasse. Also, ich denke wie viele hier, es ist wohl eine lange Reise und es hängt auch davon ab, wie viel Zeit und Energie frau ihr widmen will bzw. kann. Ich bin jedenfalls gefühlt auf einem guten Weg dank der Modeflüsterin, liebe Stephanie, also nochmals herzliches Dankeschön für diese tolle Arbeit. Ich bin gespannt auf die Akademie und hoffe, dass ich es schaffe, dabei mitzumachen.
    Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit allen hier mit der notwendigen Portion Entspannung wünscht
    Andrea

  87. Manuela Altorfer

    Ja – wie lange dauert es, den eigenen, unverwechselbaren Stil zu finden?

    Gute Frage. Ich stelle sie mir immer wieder und nutze die vielen wertvollen Tipps der Modeflüsterin. Vermutlich ist frau nie am Ende auf dieser Reise. Denn es ist eine Reise zu sich selber. Wir sind in einer permanenten Veränderung begriffen. DIes äussert sich auch in unseren Kleidern und den persönlichen Vorlieben.

    Darum bin ich selber immer auf der Suche nach dem unverwechselbaren Stil, der in Einklang mit meiner aktuellen Befindlichkeit sein soll. Spannend – aber auch anstrengend.

    Danke, liebe Modeflüsterin, für die Begleitung durch mein Leben.

    Manuela

  88. Stil und Klasse – das gehört zusammen. Meinen eigenen Stil habe ich schon sehr früh gefunden und bin diesem auch treu geblieben. Ich mag meine Sachen immer noch gerne, aber…

    Nun ist es an der Zeit, sich auf etwas Neues einzulassen. Alles ändert sich, die Zahl vor der Null, die Figur, die Haarfarbe, warum dann nicht auch beim Stil etwas ändern.

    Ich bin gespannt, Botox & Co. sind ein No-go, aber ich denke, dass ein neuer Look schon eine Verjüngungskur sein wird.

  89. Sonnenschein

    Sehr geehrte Modeflüsterin

    Das ist eine interessante Frage. Und so länger ich darüber nachdenke, erkenne ich, dass es bis zu meinem derzeitigen Alter, ich bin noch 70 Jahre, mehre Phasen gab, die in der Summe das ausmachen, was ich darstelle.

    Als junges Mädchen probiert man viel aus. Ich habe etwas genäht, denn es gab in der DDR nicht das was man sich wünschte.

    Dann, als junge Frau, gab es Wichtigeres, als chic gekleidet zu sein. Haushalt und Familie nahmen die ganze Zeit in Anspruch. Doch im Dienst wollte auch ich „bürotauglich“ sein und ich tat mein Bestes.

    Mit der Zeit schärfte sich aber der Blickwinkel auf mich. Wer bin ich und was wollte ich mit meiner Kleidung darstellen. Die musste alltagstauglich und bequem sein. Denke ich noch an die Cordhosen und die Jeans ohne Elastan! Man war das unbequem aber es waren Jeans.

    Dann, die Kinde waren aus dem Haus, machte es mir wieder Spaß, sich mit mir und der Mode zu beschäftigen. Die Figur veränderte sich. Nun bin ich mehr ein Mix aus O/H-Typ.

    Ach und die Farben! Man merkt ja leicht, dass einige Farben einen kränker aussehen lassen als andere. Endgültige Gewissheit gab eine professionelle Farbberatung. Und ich bin ein „Soft Sommer“.

    Jetzt bin ich Pensionär und finde Mode immer noch wichtig. Manchmal möchte ich mir was trauen, aber ich kann nicht über meinen Schatten springen. So wähle ich Mode mit den gewissen Extras. Kaufe hochwertiger und dafür aber weniger. Alles ist miteinander kombinierbar.

    Und die Stielreise geht weiter. Bin gespannt, wo es noch hingeht.

    Eine schöne Adventszeit

  90. Liebe Stephanie,

    Was ich glaube, wie lange es dauert, bis man seinen ganz eigenen Stil gefunden hat?
    Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Manche finden nicht wirklich einen einzigartigen Stil und kopieren immer wieder von anderen oder richten sich nach den aktuellen Modetrends und sehen jedes Mal anders, manchmal auch verkleidet, weil sie nicht wissen, was ihnen steht oder ihnen keiner gesagt hat, dass dies nicht zu ihnen passt. Dann gibt es Andere, die wissen schon recht früh in ihrem Leben, was ihnen gefällt, was zu ihnen passt und wie sie sich kleiden möchten. Sie können dann auch einen ganz eigenen Stil kreieren und sehen fabelhaft aus.

    Wo ich mich selbst sehe auf meiner persönlichen Stilreise?
    Ich habe schon verschiedene Stilrichtungen ausprobiert. In der Jugendzeit mit Schlaghosen und Kapuzenpulli (da hieß das noch nicht hoodie) und dunkel geschminkt, dann mit Blümchenröckchen und Tops, Jeans und T-Shirt/Pulli während der Studienzeit und dann mit der Jobsuche nach dem Studium habe ich mich damit befasst, wie man sich für Bewerbungen kleidet und wie man sich für die Arbeitswelt anziehen soll, damit man Ernst genommen wird. Auch dabei habe ich experimentiert mit Stoffhosen und Blusen, verschiedenen Mustern und engen und weiten Hosen und Oberteilen mit Röcken und Kleidern. Ich denke, dass ich so langsam einen Grundstil habe, bei dem ich morgens in den Kleiderschrank greifen kann und ordentlich gekleidet zur Arbeit erscheine. Dennoch finde ich es immer wieder faszinierend, neue Trends auszuprobieren, sei es mit neuen Farben, Mustern oder mit neuen Schmuckteilen und dann auf die Reaktionen meiner Mitmenschen und Kollegen zu achten. Also, denke ich, es gibt immer noch was in der Modewelt, was ich ausprobieren kann, sonst wird es ja auch schnell langweilig.
    Danke, dass du mich und die Community jede Woche bzw. im Moment alle zwei Wochen mit Neuigkeiten bedenkst und für uns schon einmal vorher klärst, ob es sich überhaupt lohnt, den Trend auszuprobieren bzw. sich in den neuen Farben oder Formen zu kleiden und danke für die Tipps, die es mir und auch den anderen erleichtert die Stilreise anzutreten und sich damit auseinanderzusetzen, was man mit Mode darstellen kann.

    VG, Christine

  91. Ich kann nicht sagen, dass ich meinen Stil gefunden habe und ich weiss auch nicht, wie lang es braucht, bis jemand im Allgemeinen seinen Stil gefunden hat. Ich lese zwar schon seit einiger Zeit hier, aber bin immer noch hauptsächlich mit der Frage beschäftigt, wie finde ich passende Teile für eine qualitativ gute Basisgarderobe. Ich weiss jetzt z.B., dass mir stärker taillierte Kleidungsstücke (Kleider, Hosen, Shirts, Mäntel…) sehr gut stehen, es ist aber schwierig, solche passgenau zu finden. Für mich ist das eher ein figürlicher Aspekt, aber wahrscheinlich ist mit der taillierten Passform auch ein gewisser stilistischer Aspekt verbunden. Beides ist für mich aber schwer zu trennen.

    Steffi

  92. Liebe Modeflüsterin,

    Du möchtest die Antwort auf folgende Fragen
    Was glauben Sie: Wie lange dauert es, um den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?
    Und wo stehen Sie gerade auf dieser Stilreise?

    Ich glaube, dass es ein ganzes Leben lang dauert. Natürlich kann man den eigenen Stil den man momentan hat finden aber dieser kann sich immer wieder mal ändern da man sich ja auch weiter entwickelt d.h. man sollte in Abständen immer mal schauen ob das alles immer noch passt. Ich bin aber momentan auf Suche nach meinem Stil – da ich einen einjährigen Sohn habe, haben sich die Anforderungen an die Kleidung doch etwas verändert und diesbezüglich bin ich auf Suche inwiefern ich meinen Stil anpassen muss.

    LG und vielen Dank für Deine Arbeit

    Lee

  93. Wie lange dauert es, bis man seinen Stil gefunden hat. Das ist schwierig zu sagen. Für mich hängt der Stil immer auch mit der Situation zusammen: im Büro trage ich andere Dinge als zuhause. Von daher gibt es viele Stilvarianten, die auch immer mal wieder etwas neues brauchen.
    Ich mag Veränderung, auch wenn ich meinem Basis-Stil treu bleibe. Ich möchte jetzt mit Mitte 50 nicht mehr so aussehen, wie mit Mitte 20. Mehr Verantwortung im Job, die Kinder aus dem Haus, die Figur ändert sich und die natürliche Haarfarbe wird heller. Das alles ist für mich Anlass, meinen Stil zu überdenken.

  94. Sabrina Heying

    Liebe Stephanie,

    ich glaube, mit dem eigenen Stil ist man im Zweifel nie ganz fertig. Die Modewelt ändert sich so schnell. Und man selber ändert sich im Laufe der Jahre auch. Aber manchmal gibt es auf den Stil/ Geschmack schon Hinweise aus Kindertagen und der Jugendzeit, die man auf die heutige Zeit oder das eigene Alter angepasst bestimmt weiterverfolgen sollte. Dieser Stil ruft ein wohliges „zuhause“-Gefühl hervor. Dennoch muss man viel ausprobieren: welche Schnitte, Farben und Accessoires nicht nur das Beste aus einem rausholen, sondern eben auch zu Gemüt, Lebensstil und Geschmack passen. Denn nur Mode, die sich beim Tragen vollkommen gut anfühlt, macht am Ende auch glücklich. Das kann schon ein paar Jährchen dauern. Und das nur, wenn keine körperlichen oder mentalen Veränderungen auftreten.

    Ich persönlich hatte immer schon einen stark ausgeprägten Sinn für Mode und Farben, die mir gut stehen und mich „strahlen“ lassen. Dennoch hat sich im Laufe der Jahre (auch durch die körperlichen Veränderungen der 3 Schwangerschaften und den Anforderungen meines Lebens mit den Kindern) mein Kleiderschrank mit vielen Stücken gefüllt, die ich in einem Anfall von „da möchte ich mithalten (auch wenn ich locker 3-4 Konfektiongrößen mehr habe und schon weiß, dass es bei einfach gar nicht so wirken kann)“ über „oh, das ist aber ein toller Trend (steht mir zwar eigentlich nicht und/oder passt auch gar nicht zu mir, aber dabei sein ist alles)“ , bis hin zu „wow, super Schnäppchen – bin zwar nicht voll überzeugt, aber für den Preis…“ gekauft habe. Bewährt haben sich dann immer die Sachen, die meinem Stil/meinem Bild von mir entsprachen und dabei noch meine Farben und Schnitte hatten.
    Ich bin jetzt 40 Jahre und habe vor ca. 5 Jahren angefangen meinen Kleiderschrank und seinen Inhalt zu hinterfragen. Dabei habe ich nicht nur stark ausgemistet, sondern beim Neukauf mich selbst und mein Begehren kontrolliert. Vermehrt lege ich Wert auf gute Qualität, Nachhaltigkeit und natürliche Materialien. Da dies dann meist teurer wird, kaufe ich lieber nur noch ein Kleidungstück, dafür aber in voller Überzeugung. Ich finde, ich bin schon recht weit gekommen, aber ich bin auch Frau und irgendwas fehlt gefühlt immer… Dann heißt es aushalten und widerstehen!

  95. Christine G.

    Liebe Stephanie,

    Ich denke, wie lange es dauert seinen „Basis-Stil“ zu finden, ist individuell unterschiedlich. Je nach Interesse für Mode und sich selbst sowie verfügbarer Zeit und Umfeld. Die Stilfacetten verändern sich meiner Meinung nach mit zunehmendem Reifungsprozess das ganze Leben lang. Die eine Facette verstärkt sich, die andere schwächt sich ab, eine neue kommt hinzu… Für mich spielen hier auch die Trends eine wichtige Rolle um mal hinzuschauen, ob dieser oder jener zu mir passt.
    Ich habe schon mit Anfang 20, mit dem Aufkommen von Colour Me Beautiful, angefangen mir (vermeintliche) professionelle Beratung zu holen. Nur leider waren da immer Zweifel, dass es so nicht zutreffend ist (was auch so war). Viele Jahre später, nach mehreren Farbberatungen und Stilseminaren und der Lektüre sämtlicher deutschsprachiger Ratgeber, kam endlich „Mein schönstes Ich“ auf den Markt. Damit wurde mir dann schon sehr viel klarer, in welche Richtung mein Stil mit samt seinen Facetten geht.
    Die Modeflüsterin habe ich dann erst zwei Jahre später entdeckt. Deine Blogbeiträge kommen meinem Bedürfnis nach dem „warum“ sehr entgegen. Außerdem liebe ich die analytische Vorgehensweise mit den fanatischen Zeichnungen! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für deinen unermüdlichen Einsatz und die ganze Arbeit für uns.
    Aber zurück, in der Theorie ist mir mein Stil nun klar, momentan arbeite ich mal mehr, mal weniger intensiv mit unterschiedlichem Erfolg an der Umsetzung. Ein ganz wichtiger Faktor ist die Farbe, die konträr zum Stil steht, somit ist es einfach schwierig die richtigen Kleidungsstücke zu finden. Aber es macht großen Spaß, auch dank Dir!
    Heute habe ich mir überlegt, jeden Tag im Advent mein Kleiderschranktürchen zu öffnen und eine neue Outfitzusammenstellung zu probieren. Am Ende des Jahres bin ich dann hoffentlich um einige Erkenntnisse reicher.

    Ich wünsche Dir eine produktive Weihnachtszeit mit stillen Pausen/Momenten und ich freue mich auf die neue Modeflüsterin!

    Liebe Grüße Ich denke, wie lange es dauert seinen „Basis-Stil“ zu finden, ist individuell unterschiedlich. Je nach Interesse für Mode und sich selbst sowie verfügbarer Zeit und Umfeld. Die Stilfacetten verändern sich meiner Meinung nach mit zunehmendem Reifungsprozess das ganze Leben lang. Die eine Facette verstärkt sich, die andere schwächt sich ab, eine neue kommt hinzu… Für mich spielen hier auch die Trends eine wichtige Rolle um mal hinzuschauen, ob dieser oder jener zu mir passt.
    Ich habe schon mit Anfang 20, mit dem Aufkommen von Colour Me Beautiful, angefangen mir (vermeintliche) professionelle Beratung zu holen. Nur leider waren da immer Zweifel, dass es so nicht zutreffend ist (was auch so war). Viele Jahre später, nach mehreren Farbberatungen und Stilseminaren und der Lektüre sämtlicher deutschsprachiger Ratgeber, kam endlich „Mein schönstes Ich“ auf den Markt. Damit wurde mir dann schon sehr viel klarer, in welche Richtung mein Stil mit samt seinen Facetten geht.
    Die Modeflüsterin habe ich dann erst zwei Jahre später entdeckt. Deine Blogbeiträge kommen meinem Bedürfnis nach dem „warum“ sehr entgegen. Außerdem liebe ich die analytische Vorgehensweise mit den fanatischen Zeichnungen! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für deinen unermüdlichen Einsatz und die ganze Arbeit für uns.
    Aber zurück, in der Theorie ist mir mein Stil nun klar, momentan arbeite ich mal mehr, mal weniger intensiv mit unterschiedlichem Erfolg an der Umsetzung. Ein ganz wichtiger Faktor ist die Farbe, die konträr zum Stil steht, somit ist es einfach schwierig die richtigen Kleidungsstücke zu finden. Aber es macht großen Spaß, auch dank Dir!
    Heute habe ich mir überlegt, jeden Tag im Advent mein Kleiderschranktürchen zu öffnen und eine neue Outfitzusammenstellung zu probieren. Am Ende des Jahres bin ich dann hoffentlich um einige Erkenntnisse reicher.
    Ich wünsche Dir eine produktive Weihnachtszeit mit stillen Pausen/Momenten und ich freue mich auf die neue Modeflüsterin und damit verbundenen „Aha-Erlebnisse“!
    Liebe Grüße
    Christine

  96. Liebe Stephanie,

    auch ich denke, dass wenn man einmal eine Stilrichtung für sich gefunden hat, dieser auch treu bleibt.
    Und dies auch unabhängig von der aktuellen Lebenssituation.
    Die Ausprägung kann sich sicherlich anpassen und ändern, die Grundtendenz bleibt dennoch im Wesentlichen erhalten.
    Unter normalen Umständen wählt man z.B. den Beruf, der seinen Lebensstil und seinem Kleidungsstil entgegen kommt.

    Nach einer richtiggehenden Stil-Orientierungslosigkeit in meiner Teenagerzeit, habe ich mit ca. 17/18 Jahren den Prep-Stil für mich entdeckt ( Karoblazer zur Jeans oder engem Minirock, Rollkragenpulli und Minirock mit Pumps beim Ausgehen).
    Wen wundert es da, dass ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht habe und diesem Beruf auch 25 Jahre lang treu geblieben bin.
    Meine Lebenssituation hat sich jetzt etwas verändert, statt Bank und Unternehmensberatung bin ich jetzt in der Erwachsenbildung als Coach, Trainerin und Existenzgründngsberaterin tätig.

    Bis vor einem Jahr habe ich immer gesagt, dass mein Beruf meinen Kleidungsstil geprägt hat, mittlerweile würde ich diese Aussage entsprechend revidieren.
    Denn auch jetzt kleide ich mich überwiegend im klassisch natürlich elegantem Stil mit femininer Ausprägung)
    Meine Erkenntnisse in den letzten 2 Jahren, insbesondere in den letzten Monaten, in denen ich das ein oder andere Experiment im Forum( Oversize-Pulli, flache Schuhe zum Rock etc. ausprobiert ausprobiert habe….back to the roots.

    Jeans mit Kaschmirrolli oder Blusen-Shirt, Blazer und Kleider und Absatzschuhe stellen nach wie vor meine Alltagskleidung dar (klar auch ich sitze nicht im Blazer auf der Couch, aber schon in Jeans mit Kaschmirpulli)

    Opulenz und extreme Stilbrüche funktionieren bei mir nicht, wenn dann nur gemäßigt und als dezente Beimischung.

    Ich würde mich auch niemals abschrecken lassen, wenn alle um mich herum weniger chic rumlaufen würden oder meinen Stil von meiner Wohnsituation (es glauben immer alle die Stadt in der ich lebe, sei nobel und mondän, weit gefehlt, das Strassenbild ist ein völlig anderes) abhängig machen, ich stehe zu meinem Stil und wenn ich overdressed sein sollte, dann ist das halt so. 

    Mein privates Umfeld ist sehr durchmischt, es ist von konservativ bis kreativ sowie verschiedener Kulturen alles dabei, entsprechend unterschiedlich sind die Menschen und die Lebens- und Kleidungsstile. Dennoch ist mein privates Umfeld geprägt von einer sehr großen Toleranz und Wertschätzung von Andersartigkeit, jeder darf sein wie er will, solange er Werte wie Toleranz und Demokratie schätzt und lebt) 
    Insofern kann und darf ich meinen bevorzugten Lebens-und Kleidungsstil voll umfänglich ausleben und genieße diese Freiheit.

    liebe Grüße
    Sunny

  97. Liebe Stephanie,
    ich glaube die Stilfindung ist immer wieder im Leben Thema, weil sich ja auch vieles verändert: Ich denke, eine Mutti von kleinen Kindern pflegt einen anderen Kleidungsstil als eine Dame, die bereits in Rente ist, usw. Wenn man sich die persönliche Stilfindung auf die Fahne schreibt und sich intensiv damit beschäftigt, kann frau es vielleicht in einem Jahr schaffen, einigermaßen den eigenen Stil entwickelt zu haben.
    Persönlich bin ich davon noch weit entfernt, habe aber durch den Modeflüsterin-Club schon so unglaublich viel gelernt!!! Zum Beispiel weiß ich jetzt, warum ich große Ausschnitte so an mir mag (mein Mann übrigens auch!), weil bei kleinen Rundhalsausschnitten (normale T-Shirts) sieht eine 75 H-Brust einfach nur kastig und unförmig aus. Dagegen mit tiefen V-Ausschnitten oder Reißverschlüssen oder ovalen tiefen Rundausschnitten ist alles viel besser – optisch. Was mir aber am allermeisten geholfen hat, war wirklich die Einsicht, daß ich figurbetont (Taille) tragen sollte. Früher dachte ich immer, Schlabberlook überspielt alle Hüftpfunde. Aber das Gegenteil war der Fall, ich sah aus wie eine Tonne. Seit ich entsprechend einkaufe, bekomme ich wirklich ständig Komplimente von allen Seiten, obwohl ich immer noch reichlich Übergewicht habe. Der Witz ist aber, daß ich es mittlerweile geschafft habe abzunehmen (schon 16 kg), was vorher nie gelungen ist. Ich denke, daß die Komplimente da schon was bewirkt haben. Und die habe ich bereits vorher bekommen. Wirklich irre, was sich da alles bewegt im Kopf, was vorher mindestens 30 Jahre fest eingefahren war. Ich freue mich jeden Sonntag vor allem auf die Zeichnungen in den Modeflüsterin-Emails! Und ich will gerne noch weiter lernen! Das mit dem persönlichen Stil kommt dann bei mir mit der Zeit von ganz alleine. Herzlichen Dank!

  98. Violetta Curatista

    Wow! Liebe Stephanie, mit diesen Fragen hast du wohl genau ins Herz von uns Clubfrauen getroffen. Das ist ein Thema, das uns alle bewegt und interessiert. Oder liegt’s an der Verlosung, dass du so viele Antworten bekommen hast?
    Nun, ich denke nein. Es ist bestimmt das große Interesse an Stilfragen, das uns hier alle gleichermaßen beschäftigt.
    Deine Beiträge, die mich schon seit Jahren begleiten, helfen und halfen mir viel auf meinem Weg zu meinem ganz speziellen Violetta-Style. Da habe ich dir ganz viel zu verdanken. In diesem Zusammenhang möchte ich dir meine Bewunderung und ein großes Lob aussprechen. Ich kenne tatsächlich nichts Vergleichbares weder im Netz noch in Buchform. Dass du jetzt an einer Akademie für Stilfragen arbeitest, finde ich ganz wunderbar und freue mich sehr auf deine Seminare. Falls du noch Referenten brauchst, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

    Nun zu deinen Fragen:
    „Was glauben Sie: Wie lange dauert es, um den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?“

    Das ist jetzt eine Frage, die nicht wirklich zu beantworten ist. Bei manchen Frauen dauert dieser Prozess wohl ein Leben lang und führt auch bei vielen zu keinem befriedigenden Ergebnis. Andere dagegen können mit Sicherheit schon früh ihren eigenen persönlichen Stil finden. Meiner Meinung sind das oft Künstlertypen, die sich wenig um Kleidungsvorschriften kümmern, sondern ihre Persönlichkeit durch ein entsprechendes individuelles Outfit unterstützen. Ich kannte mal eine recht füllige Kunststudentin, die sich in sehr außergewöhnlichen Farbzusammenstellungen kleidete, sich wenig um Figuroptimierung kümmerte und immer große selbstgebastelte Ohringe trug. Das wurde zu ihrem Signatur-Look und passte hervorragend zu ihr. Sie hat damit mit Sicherheit schon in jungen Jahren ihren ganz eigenen Stil gefunden.

    „Und wo stehen Sie gerade auf dieser Stilreise?“

    Je mehr ich mich damit beschäftige, um so sicherer fühle ich mich. Und nicht nur das, ich fühle mich auch zunehmend bestätigt. Für mich ist es nämlich wichtig, mich selbst zu sein und nicht irgendwelchen Trends hinterher zu eilen und diese nachzuahmen. Ganz im Gegenteil, ich kann immer mehr für mich ausschließen. Ich weiß, dass für mich Blazer, Jeans oder Sneaker nichts sind und muss mich nicht weiter auf die Suche nach diesen Kleidungsstücken machen. Ich kenne meine Farben und auch ziemlich gut meinen Stil. Das heißt nicht, dass ich immer mal wieder auch etwas kaufe, das nicht so ideal für mich ist, aber das macht nichts. Die Beschäftigung mit Mode und Kleidung soll ja keinen Stress darstellen, sondern Freude bereiten. Dazu gehört auch ein spielerischer und lockerer Umgang.
    Viel geholfen hat mir dabei mal die Mitarbeit bei Polyvore. Leider gibt es diese Platform nicht mehr. Dort konnte ich virtuell Kleidungsstücke in einer Collage zusammenstellen und schauen, ob sie zusammen passen. Ich habe sie immer mit entsprechenden Fotos kombiniert und somit auch bestimmte Stilmöglichkeiten ausprobieren können.
    Der Austausch im Modeflüsterinnen Forum ist für mich seit Anbeginn ungemein hilfreich. Erst hier gelingt es mir, auch für mich selbst ein kritisches Auge zu entwickeln und mein Stilgefühl im Austausch mit den anderen Moflüs zu schulen.
    Dies beides, deine wöchentlichen(?) Beiträge und der Austausch im Forum sind der Nährboden für mich und meinen Stil.

    Herzlichen Dank dafür.
    Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest
    Liebe Grüße
    Violetta

  99. Liebe Stephanie,
    Für mich ist Stil permanente Entwicklung, der sich auch dem Leben anpasst. Als Mutter von Kleinkindern war mein Stil sicher anders als heute als Businessfrau. Dabei ist diese Entwicklung Fluch und Segen zugleich. Damit meine ich die Spannung zwischen dem „nie fertig werden“ und „dem sich verändern können“.
    Ich habe meinem Stil nicht nicht wirklich gefunden. Viele Jahre habe ich mich damit nicht befasst und habe da viel Nachholbedarf. Manchmal ist das anstrengend und frustrierend, manchmal so schön, wenn ich das Gefühl habe es geht voran. Schwierig finde ich Neukäufe, weil ich da echt kritisch geworden bin. Denke manchmal bin ich auch nicht mutig genug. Deine Tipps sind da Gold wert. Da konnte ich schon sehr viel Lernen. Vielen Dank dafür.

  100. Claudine Eißing

    Liebe „Glücksfee“ Stefanie,
    du hast 2 sehr interessante Fragen gestellt, die ein wenig Selbstreflexion erfordern. Daher antworte ich erst einen Tag später… ;-)
    Frage 1: Was glauben Sie: Wie lange dauert es, um den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?
    Ich denke, dass es wie bei so vielen Dingen im Leben keine eindeutige Aussage hierzu gibt.
    Manche Frauen irren scheinbar unabhängig vom Alter ziellos durch Mode- und Stilwelten, bis sie mit Glück in kundige Hände geraten und wohlmeinenden Rat erhalten.
    Wogegen andere Frauen bereits in der Jugend die Basis einer Stil-Persönlichkeit gefunden haben, die natürlich durch Lebenserfahrung und Reifezeit mehr und mehr ausgefeilt und verfeinert wird. Nur so kann, nach meinem Dafürhalten, ein einzigartiger und sehr persönlicher Stil entstehen.

    Frage 2: Und wo stehen Sie gerade auf dieser Stilreise?
    Da es sich, wie ich glaube, bei der persönlichen Stilfindung um einen permanenten Prozess handelt, kann ich mich nicht auf einer irgendeiner Art Skala sehen. Es gibt, und das ist ja das Interessante, immer wieder neue Bereiche oder Facetten, die man bei sich selbst zunächst gar nicht erwartet oder vermutet hätte.
    Gerade das macht eine gemeinsame Stilreise mit dir, liebe Stefanie, so ungeheuer spannend!
    Ich wünsche dir und allen Leserinnen eine wunderschöne und entspannte Adventszeit.

  101. Liebe Stephanie,

    wenn Du mich mit 25 Jahren gefragt hättest, hätte ich gesagt, dass ich meinen Stil schon zu 100 % gefunden habe! Jetzt mit 40 denke ich, dass es sich bei mir je nach Lebensumständen, beruflicher und figürlicher ;.)) Situation immer mal wieder ändern wird…
    Allerdings gibt es ein paar Kleidungsstücke (z.B. A-Linien-Kleider, Ankle Boots, Sneaker, Blazer, Strickcardigans, Lederjacken, Parkas) und Farben (oft schwarz, oliv, knallrot, cognac) die immer wieder auftauchen. Außerdem habe ich gemerkt, dass der Stilbruch ein ganz wichtiges Element meines Stils ist und relativ durchgängig dazu gehört. Also bin ich auf meiner Stilreise vielleicht schwankend bei 80 % ;.)

    Ich wünsche Dir und allen noch eine wunderbare Adventszeit!
    Doro*

  102. Soweit ich das sehe, entwickelt sich der eigene Stil das ganze Leben lang. Erstmal muss man „seine“ Stilrichtung überhaupt erstmal finden und dann immer weiter verfeinern. Mit der Zeit ändert sich aber der Geschmack und/ oder der Körper und der Stil muss dann angepasst werden.
    Ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit meinen theoretischen Stilkenntnissen. Ich weiß, was mir gut steht und was mir überhaupt nicht steht. Allerdings bin ich bei der praktischen Umsetzung meistens nicht mutig genug. Mein Stil ist eher elegant und leicht ausgefallen. Dafür muss ich mich gut fühlen und genug Zeit zum Anziehen haben. Das trifft allerdings nicht sehr häufig zu … Meistens bleibe ich daher bei den Basics, die zwar prinzipiell ok sind, aber insgesamt etwas langweilig. Ich arbeite gerade daran, das zu ändern und hoffe, ich bin irgendwann erfolgreich ;-)

  103. Hallo Stefanie,
    durch deinen Newsletter angeregt nun meine Reise zu meinem Stil.
    Ich war schon immer eher sportlich leger angezogen. Es war für mich am bequemsten, denn es gab keine Notwendigkeit sich schick zu machen. Und mit einer X Figur mit großer Oberweite war ich eher am Verstecken interessiert als gekonnt in Szene zu setzen. Wie auch, es gab in meinem Umfeld niemand der mir damit helfen konnte. Im Laufe der Jahre machte ich manche Looks einfach nach oder schwamm mit der Masse. Irgendwann wollte ich mich aber von diesem Einheitsbrei abheben. Dabei kam meine Vorliebe für Farben zum Vorschein und zu ungewöhnlichen Stücken. Was aber immer ein bißchen blieb war die Unsicherheit. Ich hob mich ja schon deutlich mit meinem „Stil“ von den anderen ab, konnte aber mit den Blicken nicht so recht umgehen. Bewunderung oder doch nur leises Kopf schütteln???
    Ich bin jedenfalls mir selber treu geblieben und als ich deinen Blog entdeckt habe ging es erst richtig los. Am Sonntag konnte der nächste Sonntag gar nicht schnell genug kommen, ich habe deine Informationen aufgesogen wie ein Schwamm. Mit den Tipps und Tricks hat sich mein Kleiderschrank in einen Aufbewahrungsort für Lieblingsstücke verwandelt und beim Shopping lasse ich die Finger von Sachen, von denen ich nicht voll und ganz überzeugt bin. Auf dieser Reise habe ich so manche tolle Verkäuferin getroffen, die mich ermutigt hat, zu diesem und nicht zu jenem Teil zu greifen. Dadurch hat sich meine Unsicherheit auf ein Minimum reduziert. Und das letzte bißchen schwindet, wenn dein gewähltes Outfit dir Komplimente einbringt.

  104. Liebe Stephanie,
    eine schöne Idee für die Adventsverlosung finde ich die Reflexion zur eigenen Stilsuche. Musste ich erstmal länger drüber nachdenken ;-)
    Für mich ging Stil mit den jeweiligen Lebensphasen einher. Als Teenager habe ich so ziemlich alles mitgemacht, was geraden „angesagt“ war – allerdings nicht immer zu meinem Vorteil.. Im Laufe der Jahre habe ich meine Persönlichkeit weiterentwickelt und das hatte auch Einfluss auf meinen Mode-Stil.
    Heute mit meinen 54 Jahren, glaube ich schon sehr viel Klarheit gewonnen -auch dank deiner Aufgabe wie z.B. das Moodboard- meinen Stil zu kennen, oder sollte ich besser sagen zu wissen was definitiv NICHT mein Stil ist. Das hat auch wieder mit meiner persönlichen Entwicklung zu tun eine gewisse innere Selbstsicherheit gewonnen zu haben und nicht mehr zu versuchen irgendwelchen Trends oder Models nachzueifern. Das habe ich in jüngeren Jahren so nicht gehabt.
    Nichts desto trotz denke ich, dass ich mit Inspirationen von Blogs wie deinem noch etwas mehr rausholen kann und meinen Stil lerne besser in meinem Äußeren zu zeigen.

    ich wünsche dir eine ganz feine Adventszeit und freue mich auf neue Inspirationen im neuen Jahr!

    herzlichst,
    Regina

  105. Ursula Köster

    Liebe Stefanie,
    Ihre zwei Fragen sind interessant. Das Ergebnis meines Nachdenkens hört sich so an:

    1) Ich finde, Stilbildung dauert individuell verschiedenlang an.
    Der einzigartige Stil eines Menschen beginnt sich bereits in der Kindheit bei der kindlichen Auswahl der Kleidungsstücke oder Schuhe auszubilden.
    Für mich dauert die Stilbildung bereits über 50 Jahre an. Es gab Zeiten darin mit bewußten Stilausrichtungen und weit längere Zeiten mit intuitiven Spontankäufen.

    2) Theoretisch habe ich eine Meinung zu meinem Stil . Es bedarf immer wieder Wertbewußtsein, Zeit, Geld, Bereitschaft und Einsatz meinerseits diesen Stil angemessen im Leben umzusetzen. Wenn ich mir erlaube, mich und meinen Stil wichtig zu nehmen, gelingt es in meinen Grenzen und macht mir Freude.

    Viel Freude weiterhin bei Ihrer Arbeit für die Akademie und eine gesegnete Adventszeit wünsche ich Ihnen Stefanie.
    Liebe Grüße
    Ursula

  106. Wenn einem Stilgefühl – aus welchen Gründen auch immer – nicht schon von klein auf vorgelebt wurde, glaube ich dass es ohne entsprechende Weiterbildung und Begleitung nicht geht. Denn die Fülle an Information zu verarbeiten und anwenden lernen, das dauert vielleicht ein, zwei Jahre. Stilgefühl entwickeln ist glaube ich eine exponentielle Kurve – langsam am Anfang und dann geht es steil nach oben. Neugier und Interesse werden zu Begeisterung und spielerischem Ausdruck. Ja, ich denke ein, zwei Jahre Minimum und dann bleibt es eine selbstverständliche Weiterentwicklung.

  107. Nicole Savic

    Liebe Stephanie, ich bin erst seit kurzem dabei, aber total begeistert von Ihrem Wissen, was Sie mit uns teilen. Und diese Verlosung finde ich toll – ich probiere einfach mein Glück, denn gewonnen habe ich noch nie etwas in meinem Leben :-) Außer einer tollen Familie. Aber nun zu Ihren Fragen. Ich finde, dass es Menschen gibt, die bereits ein sehr gutes Gespür für Stil haben und sich immer toll anziehen. Ihnen wurde es sozusagen in die Wiege gelegt. Dennoch bin ich der Meinung, dass man Stil auch erlernen kann. Meine persönliche Stilreise dauert bereits 2 Jahre und ich habe in dieser Zeit viel gelernt. Es gibt aber noch soooo viele Aspekte, die es zu entdecken gibt. Und ich sehe immer wieder neue Kleidungsstücke, in Kombinationen, die mich inspirieren. Ich habe mir mittlerweile Kleidungsstücke zugelegt, die ich vor 2 Jahren mich nie getraut hätte zu tragen. Und ich finde es toll mich neu zu entdecken. Diese Zeit war und ist immer noch eine Reise zu mir selbst. Ich weiß mittlerweile wer ich bin, wie ich auf andere wirken mag. Es ist eine spannende Zeit, die ich nicht missen mag! Ich kann nur jedem empfehlen auf Stilreise zu gehen!

  108. Liebe Stephanie,

    es freut mich, dass du die Stilfindung bei uns Frauen unterstützt und ich bin sehr gespannt auf eine Stilformel, die den Findungsprozess hoffentlich etwas verenfacht, vielleicht auch verkürzt.
    Viele Frauen haben durch Stilberatungen einen eigenen Stil gefunden. Andere haben ein sicheres Gespür für den passenden Stil bei sich und anderen. Aus meiner Sicht kann die Stilfindung Jahre oder Jahrzehnte dauern. Es ist vielleicht ein nie endender Prozess.
    Bei mir kann ich leider noch nicht sagen, dass ich einen eigenen Stil gefunden habe. Ich kombiniere Kleidungststücke nach Farben, die mir stehen. Woher weiß ich denn, welcher mein eigener Stil ist? Für unsichere Frauen in Sachen Mode ist das gar nicht so einfach…
    Die Modeflüsterin lese ich sehr gerne, sie bringt mich in ganz kleinen Schritten auf meinem Weg durch den Modedschungel voran.
    Danke dafür!

  109. Liebe Stephanie,

    ich denke es dauert schon ein paar Jahre, seinen Stil zu finden. Kürzer oder länger, je nachdem, wie modeaffin man ist oder wieviel Zeit man für das Thema aufwenden kann oder will, oder wie die Lebenssituation ist. Oder ob man sich helfen lässt, wie z.B. regelmäßig deine Seite zu lesen.

    Bei mir wurde aus stylish-chic mit rockigen Anklängen mit der Geburt der Kinder nur noch sportlich-praktisch. Später wieder zurück zum leicht eleganten Stil wie früher. Insgesamt bin ich farblich zurückhaltender geworden, aber eine rote Bluse oder ein royalblauer Pullover sind auf jeden Fall drin. Bald sage ich meiner Berufstätigkeit ade und bin gespannt, ob ich wieder sportlicher werde (auch im praktischen Sinn ;)). Der erste Anstoss ist getan, ich habe mir ausser einem Leo(dezent)-Mantel auch einen warmen Parka! gekauft.

    Insgesamt sind viele Frauen – gerade was mal einen Farbtupfer betrifft – sehr zurückhaltend und vorsichtig. Traut euch was, liebe Moflüs – es kann ja nichts passieren ;). So ein Tüpfelchen Farbe bringt gleich eine positive Stimmung in den Alltag.

    Ich wünsche allen Moflüs und dir, liebe Stephanie, eine entspannte Adventszeit.

    Liebe Grüße, Maria

  110. Wie lange dauert es, den ganz eigenen, einzigartigen Stil zu finden?
    Ich finde, die Tendenz des Stils zeigt sich relativ schnell, weil die Stilrichtung vom Wesen des Menschen abhängig ist. Jeder Mensch durchläuft unterschiedliche Lebensphasen. Das spiegelt sich auch in den Outfits wider. Mit dem Älterwerden verändert sich die Figur und es entwickeln sich andere Ansichten und Bedürfnisse. Auch der Zeitgeist spielt eine Rolle. Wenn ich mich dann nicht mehr so richtig wohlfühle in meinen Outfits, muss ich mich neu orientieren, was zu mir passt. Dazu ein persönliches Beispiel. Die Frisur ist ja auch Teil des eigenen Stils. Bisher, das ist schon sehr lange, suchte ich ständig nach einer besseren anderen Frisur, weil ich fast immer unzufrieden war. So habe ich vor drei Jahren meine neue Frisur gefunden. Damit sehe ich entspannter und „erwachsener“ aus, ehrliche Komplimente inbegriffen. Ich hatte immer eine Kurzhaarfrisur und das ist die Tendenz, die sich durch die Lebensjahre zieht. Das war eigentlich der Anfang, über meinen Stil im Alter von Ü60 nachzudenken.
    Meiner Ansicht nach müssten die Grundzüge des eigenen Stils relativ schnell erkennbar sein, vielleicht in einem Jahr. Andererseits ist die Stilreise nie abgeschlossen, weil wir uns im Leben ständig weiterentwickeln und verändern und Neues ausprobieren.

    Wo stehe ich gerade auf dieser Stilreise?
    Vor einigen Jahren dachte ich, dass ich meinen Stil bereits gefunden habe. Die Vorliebe für bunte Farben zieht sich bei mir durch alle Lebensjahrzehnte. Ich kenne meine Farben und weiß, was mir steht, auch figürlich. Durch die Anregungen der Modeflüsterin inspiriert, betrachte ich mich jetzt etwas kritischer. Und ich schaue auf die Outfits der anderen Frauen. Neulich saßen im Wartezimmer zwei Frauen nebeneinander. Das eine Outfit war schrecklich. Bei dem Outfit, welches mir gefiel, war das Schlüsselteil „nur“ ein Schal in einem trendigen Design. Solche negativen wie positiven Beispiele finde ich ganz lehrreich für den eigenen Stil. Meinem Stil fehlt leider immer noch das i-Tüpfelchen, das Unverwechselbare. Mit Stilbruch oder Mustermix z.B. komme ich noch nicht zurecht. Weil die Stilreise nie zu Ende sein wird, denke ich, dass ich gerade mittendrin stehe.

    Bei der neuen Modeflüsterin freue ich mich auf einen vereinfachten Zugang zum Forum.
    Liebe Stephanie, ich wünsche Dir trotz der vielen Arbeit schöne Feiertage und dass Du Dir etwas Zeit für Dich selbst nehmen kannst. Das Gleiche wünsche ich allen MoFlü’s auch.

    Liebe Grüße Brigitte

  111. Meinen Stil habe ich schon längst gefunden. Seit meiner Jugend trage ich am liebsten Jeans. Seit ich vor ein paar Jahren Ihren Blog gefunden habe hat dies meinen Kleidungsstil sehr positiv beeinflusst. Ich habe schon einiges bei mir umgesetzt und fühle mich damit einfach wohler und vorteilhafter gekleidet. Vielen lieben Dank dafür, liebe Stephanie

  112. gute Frage – jedenfalls länger als 36 Jahre – ich kann jetzt nicht sagen, dass ich meinen eigenen Stil habe! Ich gehe aber auch nie nach Modetrends, trage einfach das was mir gefällt! Oder vielleicht habe ich doch einen Stil – ich trage sehr gern Jeans und sportliche Sachen!

  113. Jennifer Schmitt

    Wie lange dauert es? Ich denke es kann schon Jahre dauern bis man bei seinem eigenen ganz persönlichen Stil angekommen ist.
    Lebenssituationen verändern sich, man wird reifer und sieht irgendwann die Dinge mit anderen Augen.
    Ich glaube ich befinde mich kurz davor, endlich meinen Stil zu finden. Meinen ganz eigenen in dem ich mich wohl fühle.

  114. Christiane Ufer

    Liebe Stefanie, vielen Dank für Deine interessanten Fragen! Ich denke, so lange es Mode gibt und man vor der Herausforderung steht, sich zu kleiden, ist man auf einer Stilreise. Der Weg ist das Ziel. Wenn ich mich kleide, treffe ich ja immer eine Aussage, ob ich das so beabsichtige oder nicht. Man sagt zum Beispiel: Seht her, ich bin schön, ich bin elegant, ich bin sexy, Ich weiß was angesagt ist oder auch: ich bin cool, ich bin entspannt. Ich bin kompetent, mir kann keiner was. Manchmal sagt Kleidung auch: Bei mir zählen die inneren Werte, das Äußere ist nicht so wichtig, oder: Ich bin eine praktische, zupackende Frau. Meist soll es sagen: Ich gehöre dazu, bin eine von Euch. Oder auch, Ich bin Ich.
    Jedes Kleidungsstück hat so eine Aussage und es ist gut, sich das bewusst zu machen. Was möchte ich über mich sagen und zeigen durch meine Kleidung.
    Mode ist aber auch ein Stück Zeitgeist.
    Früher, in meinen Zwanzigern und Dreissigern habe ich mich viel extravaganter gekleidet. Viel Schwarz, ein bisschen mädchenhaft verspielt, ein bisschen frech, ein bisschen sexy, oft mit knielangem gemustertem Kleid oder Tunika mit Leggins, Strickjacke und Mary Janes.. Die Mode war auch so, zumindest kommt es mir so vor, irgendwie verspielter mit Rüschen und Stickerei, Elementen von Vintage, Folklore und Ethno.
    Dann hat sich das nach und nach geändert. Heute kleide ich mich geradliniger und puristischer, und auch lässiger und entspannter. Irgendwie passt das Mädchenhafte inzwischen nicht mehr so ganz so zu mir. Aber auch die Mode hat sich ja geändert, oder besser gesagt, weiterentwickelt. Das Niedliche ist nicht mehr angesagt. Statt Mary Janes habe ich jetzt Sneaker im Schrank, alles mit Rüschen und Folklore aussortiert. Schwarz steht mir nicht mehr, stattdessen warme Erdtöne, meinem Farbtyp entsprechend. Ich kaufe bewusster ein und behalte die Sachen länger. Nachhaltigkeit ist wichtiger. Ich fühle mich wohl damit, bin aber auch gespannt, wo sich die Mode als nächstes hinwendet. Die Lieblingsstücke meiner Jugend habe ich behalten, wer weiß, wann Vintage wieder heiß begehrt ist?

  115. Liebe Stephanie, zwei Fragen, die sehr zum Nachdenken anregen. Ich denke, dass es von der Person selbst abhängt ob und nach welcher Zeit sie ihren Stil findet. Wie sehe ich mich, wie möchte ich wahrgenommen werden und in welchen Materialien fühle ich mich wohl? Als Kind musste ich stets die abgelegten Sachen meiner Cousinen tragen und wurde doch mal ein neues Kleidungsstück angeschafft, war meine ( keineswegs gut angezogene oder stilbewusste) Mutter stets übermächtig, so dass ich nie etwas selbst aussuchen durfte. Wenn ich allerdings an die ersten, mit 17 Jahren selbst gekauften Kleidungsstücke denke, stimmen die Materialen, Schnitte und sogar die Farben mit den heutigen – nach einem Jahr Modeflüsterinlehre – erstaunlich gut überein. Zwischendrin waren viele Experimentierphasen u. a. mit lila Mullwindelschals, pink und schwarze Kleidung, alles Sachen in denen ich heute wie eine Leiche aussehen würde. Wenn man jung ist, kann man vieles tragen, aber beim Älterwerden geht das nicht. Ich glaube auch, dass sich der Stil im Laufe des Lebens nicht ändert (sondern höchstens mal in manchen Lebensphasen oder Situationen unberücksichtigt bleibt). Der Stil bleibt, höchstens die Stoffe und die Verarbeitung und auch die Assecoires ändern sich entsprechend der Mode. Der klassisch-natürliche Typ hat sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts sicher anders gekleidet als heute.
    Hört sich an als wüsste ich genau wie ich mich zu kleiden habe und worin ich mich wohlfühle. Theoretisch ja, praktisch nein. Die Kleidungsstücke, die man will, sind sehr schwierig , wenn überhaupt zu finden und die Deutung von Stilelementen an Kleidungsstücken ist auch nicht ohne. Um ein durch und durch stimmiges, für mich genau passendes Outfit zusammenzustellen, fehlt mir noch einiges. Daher geht die Reise weiter und ich bin schon sehr auf den nächsten Kurs gespannt.
    Herzlichst Ursula

  116. Jeannie Haerle

    Liebe Stefanie
    Ich bin der Meinung, dass sich der eigene Stil entsprechend der Lebensphasen anpasst und verändert. Vielleicht gibt es Elemente, die über die Jahre, die Erfahrungen und die Erkenntnisse hinweg bestehen bleiben, aber grundsätzlich wird sich der Stil der Persönlichkeit anpassen, damit er authentisch bleibt. Nur Authentizität bewirkt nachhaltigen Aus- und Eindruck.

  117. Blanka Hausmann

    Hallo liebe Stephanie, das sind ja tolle Sachen die du da verlost. Ich bin ja erst neu hier dabei.
    Aber zu deiner sehr interessanten Frage: Wie lange es dauert bis man seinen Stil gefunden Hat?
    Möchte ich folgendes antworten:
    Ich denke bzw. fühle das es sicherlich individuell ist und es da kein allgemein gültigen Zeitraum gibt.
    Es sicherlich schon Menschen, die haben ein intuitives Gefühl für ihren ureigenen Stil und dann gibt es Menschen, die gern experimentieren und die sich im Laufe des Lebens sich stark persönlich verändern, sodass
    sich der Stil auch damit verändert. So ist es mir selber gegangen.
    Aber ich glaube auch das einem ein Grundstil in die Wiege gelegt wurde. Der sogenannte DNA-Stil. Das alles fühle ich selber von innen raus.
    Ich selber bin schon ein gutes Stück auf meiner Stilreise weiter gekommen.
    Ich weiß mittlerweile was mein Grundstil ist. Ich liebe es schlicht und unkomliziert den sogenannten EASY Chic mit Edgy Stilblickpunkten. Entweder Schuhe oder Schals bzw. Tücher.
    Auch liebe den Bohostil und habe ein Touch zur Romantiker in abgeschwächter Form.
    Diese 3 Stile kombiniere ich sehr gern mit einander. Ich selber habe die typische Sanduhrfigur aber liebe es lieber leger und sportlich.
    Da ich zwei Hunde habe und viel draußen unterwegs bin, da geht nix mit Stilettos und so. Auch bin ich eher der burschikose weibliche Typ und da passt ein Etuikleid nur mal für besondere Anlässe.
    Ich bin gespannt wer das Rennen macht.
    Liebe und herzliche Grüße
    Blanka

  118. Bei mir war der Prozess schon mit Mitte 20 abgeschlossen – klassisches Unterstatement ist genau mein Ding. Schlichte, raffinierte und vor allem zeitlose Sachen mit einzelnen Eyecatchern.
    Teil der Entwicklung ist für mich, nicht jeder Mode hinterher zu laufen.

    Allgemein kann man das nicht sagen – ich kenne so einige, die auch mit 60 noch keinen eigenen Stil haben. Das ist für mich auch eher Charakter- als Zeitfrage. Man merkt es in den ganzen kleinen Dingen des Alltags ja schon, wie souverän jemand ist – oder eben auch nicht

    Hab einen schönen 2. Advent :)

    Lieben Gruß, Melanie

  119. Liebe Stephanie, Deine Fragen haben mich die ganze Woche bewegt und dass ich erst jetzt antworte, ist bestimmt, wie es eine gute Freundin mal benannte, meiner Kopflastigkeit geschuldet. Spontan hätte ich geantwortet, dass ich keinen eigenen, einzigartigen Stil habe. Aber eigentlich stimmt das so nicht. Tatsächlich ist es so, dass ich Kleidung eher dazu genutzt habe, mich und damit auch mein Inneres eher zu verstecken. Das wird mir immer bewusster, auch durch Kleinigkeiten, wenn ich z.B. im Gewühl am Bahnhof angerempelt werde und mir die Frage stelle“Herrje, seht ihr mich denn nicht?“
    Auch die Beschäftigung mit mir selbst ist eine Herausforderung, die Frage nach meinen Stärken bringt mich zum Schwitzen und wo immer es geht, habe ich die Flucht ergriffen.
    Nun habe ich allerdings vor ca. 3 Jahren angefangen, dieses Muster zu durchbrechen. Ein Schritt war eine Farb- und Stilberatung mit dem Ergebnis, dass ich ein Wintertyp mit einer H-Figur bin. Euphorisch habe ich danach begonnen, meinen Kleiderschrank auszumisten und dann gemerkt, dass die Umsetzung der Erkenntnisse beim Einkaufen doch sehr schwierig ist. Daraufhin beschloss ich, ein Personalshopping sollte mir weiterhelfen, aber das war auf ganzer Linie rausgeschmissenes Geld, leider. Vielleicht kommen mir meine Erwartungen und doch hohen Ansprüche an Perfektionismus in die Quere, vielleicht war es aber auch für die Fachfrau zu schwierig, meinen Kern zu erkennen. Nun, ich arbeite weiter daran, meinen Stil zu finden, zur Zeit noch nach dem Ausschlussverfahren, aber auch das ist ein Anfang. Mein Schrank bietet im Moment nur wenig, aber Minimalismus ist ja angesagt .
    Allen einen schönen 2. Advent
    Maren

  120. Agnes Unruh

    Liebe Stephanie,

    vielen herzlichen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz in Sachen Mode, Nachhaltigkeit und Stilfindung. Die Anregungen sind so vielfältig und interessant, dass ich kaum nachkomme. Begeistert setze ich das um, was gerade geht. Erst mit dieser Plattform fühle ich mich auf dem richtigen Weg und bin sehr froh, sie gefunden zu haben. Endlich kann ich benennen, warum ich mich in manchen Sachen nicht wohl fühle (Längen, Schnitt/ -details, Stoffarten + deren Kombinationen, Farbklammer, Mustermix, goldener Schnitt).Besonders fasziniert hat mich die Kontrastprobe in Schwarz/ Weiss, die ich sofort ausprobiert und mich gleich von zu starken Kontrasten verabschiedet habe. Allein das hat schon einen enormen Effekt. Es gibt jetzt Stilelemente, die ich dauerhaft beibehalten werde. Dabei möchte ich jedoch zeitgemäß bleiben und Nachhaltigkeit integrieren. Dadurch sehe ich meine Stilreise als dauerhaft offen an, zumal sich Lebensumstände und Aufgaben wandeln, wie es schon so viele Leserinnen ganz variantenreich und treffend formuliert haben.

    Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ich meine „Basis“ für alles zusammengestellt habe. Immer wieder bekomme ich Komplimente für meine (sehr) schlanke, weibliche Figur, die sich auf 1,83 m etabliert hat. Jedoch mit den neuen Erkenntnissen das Richtige für mich zu finden, was mir passt UND gefällt, ist mehr als zeitaufwändig und manchmal richtig frustrierend, zumal ich in einer Kleinstadt im äußersten Osten wohne. Viele bereits auch hier im Forum genannte (Online-) Anbieter sind mir zu „altbacken“. Oft werden immer wieder die gleichen „Klassiker“ in langen Größen angeboten, einfallslos, ohne Charme oder mit Details, die die schon vorhandene Größe noch betonen.
    Das Angebot und die Info über die Eterna- Blusen fand ich richtig klasse. Doch leider ist mir hier selbst die Slim- Variante zu weit, die Länge passte perfekt, Auswahl und Qualität waren toll!
    Daher bin ich dankbar für jegliche Tipps, die mich in dieser Sache voranbringen- sportlich, elegant (alltagstauglich im weitesten Sinne), fesch, klassisch mit Pfiff und trotzdem weiblich. Wenn es mir steht, habe ich auch kein Problem damit, etwas Ausgefallenes zu tragen ;-)
    Wohin lohnt es sich diesbezüglich mal hinzureisen, um sich gleich etwas kompletter einzudecken?

    Auf die vereinfachte Struktur der Modeflüsterin freue ich mich schon sehr und wünsche gutes Gelingen beim Umzug!

  121. Silvia Hildegard

    Das ist eine sehr individuelle Frage. Ich habe selbst 20 Jahre gebraucht, um zu lernen, Schwachstellen zu kaschieren oder auch mal etwas zu tragen, was nicht so richtig up to date ist.
    Kein Modeopfer zu sein, müssen viele erst lernen. Sehe ich gerade an meiner Teenie-Enkelin. Ich denke, die meisten in ihrem Alter schwimmen mit jedem Trend.
    Das loszulassen ist eine Sache der persönlichen Reife

  122. Liebe Stephanie,
    Ich lese deinen Blog seit ca. zwei Jahren und habe dadurch meinen Blick geschärft und auch neues ausprobiert.
    Ich kenne meinen Stil eigentlich ganz gut und habe mich farblich immer als Herbsttyp eingestuft, bis du mir in einem Kommentar geschrieben hast, dass es reine Herbsttypen in unseren Breitengraden recht selten gibt.
    Seither bin ich am Grübeln und teste das Farbspektrum an mir durch. Warme Farben stehen mir eindeutig besser, aber kühlere Töne sind z.T. auch okay, vor allem in Kombination mit wärmeren Farben.
    Ansonsten trage ich eher puristische einfarbige Kleidung, was aber nicht immer so war. Und dazwischen gibt es immer auch einen beabsichtigten Stilbruch. Mal sehen, wohin die Reise noch gehen wird.
    Was mir aber immer wieder Probleme macht, sind Kleidungsstücke, die ich mir zu groß oder zu klein zulege, trotz ausgiebigem Probierens. Manche Sachen werden weiter, andere eher enger nach dem Waschen. Wie die verschiedenen Materialien reagieren, ist nicht so leicht zu durchschauen. Da würde ich mir Unterstützung wünschen.

    Eine schöne Adventszeit noch von Sig

  123. Liebe Stephanie,
    in diesen Tagen habe ich oft 3 Jahre zurückgedacht, denn da war ich bei einer tollen Farb- und Stilberaterin. Bei den Farben war ich auf dem richtigen Weg, denn 30 Jahre zuvor war ich schon mal bei einer Farbberaterin. Aber stilmäßig hatte ich für mich eine ganz andere Idee, mit der ich mich aber zunehmend unwohl fühlte: meistens oversized, ein bisschen öko, alternativ, 70er Jahre……. Der neue Stil geht Richtung sportlich/elegant. Zum Glück bin ich ziemlich schnell auf dich, die Modeflüsterin gestoßen und war sehr erleichtert, als ich diese vielen Tipps für meine H-Figur fand. Also, um deine Frage zu beantworten, bei mir hat es wirklich 3 Jahre gedauert, meinen eigenen Stil zu finden. Man hat ja auch noch die alten Klamotten und kann sich nicht trennen. Doch als ich diesmal meine Winterkleidung näher betrachtete, konnte ich ohne Schmerz diese zu weiten und klobigen Stücke weggeben und wunderte mich, dass ich es nicht schon viel früher gemacht habe. Sie passen nicht mehr zu mir, aber dafür habe ich neue wunderschöne Teile, in denen ich mich sehr wohl fühle, dazu den passenden Schmuck, Handtaschen und Schuhe. Immer wieder lese ich deine Beiträge und profitiere davon sehr. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, was zu mir passt und was nicht, bin also schon recht weit auf meiner Stilreise. Sicherlich schaffen es manche Frauen schneller, ihren Stil zu finden. Doch da es so eine komplexe Sache ist, sollte man sich genügend Zeit nehmen und immer wieder nachspüren, ob man sich mit den Kleidungsstücken wirklich wohl fühlt und ob sie die eigene Figur zur Geltung bringen.
    Herzliche Grüße
    Annelore

  124. Liebe Stephanie,
    die Beantwortung deiner beiden Fragen, besonders der zweiten Frage, fand ich gar nicht so leicht. Ich denke, dass es individuell große Unterschiede gibt, wie lange man braucht, um seinen eigenen Stil zu finden. Manche Menschen wissen sehr schnell, was ihnen steht und was ihrer Persönlichkeit entspricht. Andere, dazu gehöre ich, tun sich damit schwerer. Da auch die Lebensumstände, körperliche Gegebenheiten usw. eine Rolle spielen, glaube ich, dass es oft ein lebenslanger Prozess ist, mit mal mehr und mal weniger intensiven Phasen der Veränderung. In jüngeren Jahren war ich mutiger, was Farben und Trends anging. Mit den Jahren kamen körperliche Veränderungen, die ich leider noch nicht so akzeptieren kann, wie ich sollte, so dass es mehr darum ging, was passt und was ist bequem. Mittlerweile reicht mir das nicht mehr und ich habe mich auf die Suche nach meinem Stil begeben. Das geht bei mir jedoch nur in kleinen Schritten voran, da mich die Fülle der Dinge, die zu beachten sind manchmal überfordert. Vielleicht habe ich ihn ja auch schon in groben Zügen gefunden und habe nur noch keinen Namen dafür. Ich glaube, dass ich mir mit meinen Farben inzwischen ziemlich sicher bin. Ich weiß, das glamourös und sehr elegant nichts für mich ist, aber alles andere … So bin ich als mit 55 Jahren noch ziemlich am Anfang der Reise.
    Liebe Stephanie, ich wünsche dir eine wunderschöne Weihnachtszeit, in der du auch Zeit für dich selbst findest.
    Herzliche Grüße Katrin

  125. Hallo liebe Stephanie,
    ich bin schon einige Zeit dabei, trete aber eher noch auf der Stelle. Das hat sicher nichts mit Deinen wunderbaren Modegeschichten, Ideen, Inspirationen und Tipps zu tun, ich bin eingefahren und tue mich schwer mit Veränderungen. Außerdem hat sich meine Situation geändert, ich bin eigentlich fast nur noch daheim und brauche entsprechend wenig an Kleidung. Vor allem bequem und praktisch muss es sein …. gut aussehen will „Frau“ dabei aber trotzdem. Also ich gebe nicht auf, denke aber, dass ich sicher noch einige Zeit brauche auf meiner Stilreise, irgendwie ist ja immer alles im Fluss, so dass dieser Prozess nie ganz zu Ende ist. Danke, dass Du hier mit all Deinen Ideen und Deiner Arbeit für uns da bist. Eine schöne Adventszeit für Dich und alles Gute, liebe Grüße

  126. katharina baumgartner

    Hallo liebe Stephanie,
    seit ich diesen Blog lese habe ich schon so viel über Stilformen und alles was dazugehört gelernt. Unglaublich auf was man alles achten kann und soll.
    Ich persönlich glaube die Reise zum einzigartigen Stil dauert ein Leben lang. Man ist immer wieder auf der Suche nach was Neuem.
    Ich bin mittendrin in meiner Stilreise…wenn man seine Farben, seinen Figurtyp kennt ist man schon gut dabei.
    Ganz liebe Grüsse,
    Katharina

  127. Susanne H.

    Liebe Stefanie,
    ich sehe es genauso wie einige meiner Vor-kommentiererinnen: auf der einen Seite dauert es ein Leben lang seinen Stil zu finden weil man selber ja ständig im Wandel ist und der Stil ein Ausdruck dessen ist, wer ich bin. Allerdings habe ich den Eindruck, in den letzten zehn Jahren immer mehr Klarheit über mich selbst (wer und wie ich bin, was mich ausmacht, was ich kann und nicht kann, was mir wichtig ist, worüber ich mich freue usw.) erhalten zu haben… und gepaart mit der logisch nachvollziehbaren Art, wie du Mode erklärst, zum Teil auch schon auf mein Äußeres übersetzen gelernt. Trotzdem finde ich das Thema am spannendsten an der Mode. Und ich merke, ich arbeite (und suche dabei Unterstützung) an Beidem, sowohl daran Klarheit über mich selbst zu bekommen als auch an der Übersetzung ins Äußere. Dabei hast du mir schon sehr viel geholfen und es hat Spaß gemacht!
    Herzliche Grüße und dir auch viel Freude am weiteren Schaffen.
    Susanne

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